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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museumspädagogik Altmark

Die Langobardenwerkstatt


Die Langobarden lebten in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt in der Altmark. Auf dem Zethlinger Mühlenberg befindet sich ihr größter bekannter Friedhof aus dieser Zeit. Seit etwa 200 Jahren ist dieser germanische Fundplatz bekannt. Es konnten bisher rund 2000 Gräber wissenschaftlich erfasst werden.
Um Schülern einen Eindruck germanischer Lebensumstände zu vermitteln, können sie historische Handwerkstechniken und Methoden der Nahrungsmittelzubereitung in der Langobardenwerkstatt kennen lernen und selbst ausführen.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Führung zur germanischen Lebensweise vor 2000 Jahren. Danach können die Schüler frei wählbare praktische Tätigkeiten an verschiedenen Stationen ausführen, wie Bogenschießen, Brettchenweben, Tonperlen formen, Brustbeutel oder Armbänder aus Leder arbeiten, Holzschnitzen, Fladen formen, Mehl mahlen und Suppe rühren. Die hergestellten Erinnerungsstücke können mitgenommen werden.
Die Veranstaltung endet mit dem gemeinsamen Verzehren der Langobardensuppe und der im Lehmofen gebackenen Fladen.
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