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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museumspädagogik Harz

WERTS_img_tit_1_ENDW Alte Geheimnisse des Briefschreibens


Die Atmosphäre im Hause Gleims, von dem aus an weit über 500 Personen Briefe geschickt wurden, ist besonders geeignet, um etwas über die Geschichte des Brief- und Postwesens im 18. Jahrhunderts zu erfahren. Anhand von Brief-Reproduktionen kann die besondere Gestaltung exemplarischer Schreiben aus der Zeit Gleims und seiner Freunde betrachtet werden.
Praxisangebot: Schreiben mit der Feder, Verfassen eines kurzen Briefes, Falten und Versiegeln
Sonstiges
Grundschule
Weiterführende Schule

Die große Welt der Bücher


Die Geschichte der Buchherstellung sowie des Sammelns und Lesens von Büchern wird vor dem Hintergrund der Bibliothek des Gleimhauses mit ihren Bänden von der Inkunabelzeit bis in die Gegenwart lebendig. Zahlreiche Abbildungen und Buchbeispiele dienen dabei als Illustration.
Praxisangebot: 1. Es besteht die Möglichkeit, ein eigenes kleines Büchlein oder Album mittels Heftung auf Band oder japanischer Heftung herzustellen.
2. Die vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung von Initialen können, nach Anschauung von Beispielen aus der Gleimbibliothek, ausprobiert werden.
3. Nach der Betrachtung von Gleims Exlibris kann die Gestaltung eines persönlichen, kennzeichnenden Bucheignerzeichens erfolgen. In kleinen Gruppen ist auch die Ausführung in Linoldrucktechnik möglich.
Familie
Senioren
Grundschule
Weiterführende Schule

Ein Gesicht ist wie ein Spiegel


Unter den Augen der zahlreichen Freunde Gleims ist es spannend, sich mit der Geschichte des Porträts zu beschäftigen: Was ist das Besondere an dieser Bildnissammlung? Aber auch: Wie sahen Porträts in früheren Jahrhunderten aus und wie entwickelte sich diese Kunstgattung bis in die Gegenwart? Mit farbigen Reproduktionen wird dabei spielerisch ein Zeitstrahl zur Geschichte der Porträtmalerei bestückt.
Praxisangebot: Mit Stiften, Wasserfarben und Pastellkreiden wird ein ‚Stimmungsporträt' erarbeitet, das dem vertrauten Foto in mancher Hinsicht überlegen ist.
Senioren
Familie

Geschichten werden Bilder


Das 18. Jahrhundert war auch das Jahrhundert der Pädagogik, in dem erläuternde Abbildungen zu zahlreichen Texten geschaffen wurden. Besonders die kleinen Szenen von Daniel Nikolaus Chodowiecki waren sehr geschätzt und erzählen heute noch vom Leben in der Zeit Gleims und seiner Freunde. Typische Beispiele für die schmückende und erzählende Buchausstattung der Zeit werden gemeinsam betrachtet und erklärt.
Praxisangebot: Kurze Gedichte und Fabeln von Gleim und anderen Dichtern stehen zur Auswahl, um mit Stift und Feder ornamental gerahmt oder erzählend illustriert zu werden.
Familie
Senioren
Grundschule
Weiterführende Schule

Gesprächsführung für individuelle Gruppen


Bei einem Gang durch das Wohnhaus mit seiner berühmten Porträtsammlung im "Tempel der Freundschaft und der Musen" lassen wir Johann Wilhelm Ludwig Gleim als vielseitigen Schriftsteller, Sammler, Freund und Mäzen lebendig werden. Der sich anschließende Neubau bietet mit wechselnden Ausstellungen und einem Blick in Restaurierungswerkstatt und Bibliothek auch die Möglichkeit, das aktuelle Wirken des Hauses als Museum und Forschungsstätte kennen zu lernen.
Sonstiges

Gesprächsführung für Schulklassen


Altersgemäß wird das einzigartige Zusammenspiel von Bildern, Büchern und Briefen bei einem Gang durch das Haus vorgestellt. Texte und Materialien in anschaulicher Präsentation runden die Entdeckungstour ab.
Es besteht die Möglichkeit, im Gleimhaus themenbezogenen Unterricht durchzuführen. Sie können Ihren Unterrichtswunsch mit uns abstimmen, wobei wir Sie gerne bei einzelnen Themen unterstützen.
Grundschule
Weiterführende Schule

WERTS_img_tit_1_ENDW Leben im 18. Jahrhundert


Wie lebte man im Jahrhundert Gleims? Welche Dinge waren schon erfunden und welche noch nicht? Gemeinsam wird beim Kramen in der Museumskiste der Alltag im 18. Jahrhundert erforscht, wobei spannende Geschichten zur Mode, zum Reisen, zu Kunst und Technik zutage gefördert werden.
Praxisangebot: Verschiedene Spiele des 18. Jahrhunderts können ausprobiert werden, bei schönem Wetter auch auf der Wiese vor dem Gleimhaus. Bei einem längeren Museumsaufenthalt können nach Absprache auch Porträt-Schattenrisse von jedem Teilnehmer angefertigt werden.
Familie
Grundschule
Kindergarten
Senioren
Weiterführende Schule

Mini-Gesprächsführung für Kindergartenkinder


Wir gehen durch das Wohnhaus und erfahren viel über das Leben und die Zeit von Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Natürlich kann dabei auch einmal eine Perücke aufgesetzt oder der Nachbau von Gleims originellem Schreibstuhl ausprobiert werden.
Gerne organisieren wir nach Absprache auch eine Vorlesestunde, z.B. ein spannendes Abenteuer des Lügenbaron Münchhausen.
Kindergarten

Vermietung


Das Foyer des modernen Erweiterungsbaus (bis 130 Personen) und auch den Seminarraum (30 Personen) des historischen Gleimhauses können Sie für Tagungen und Sitzungen mieten. Kulturelle Institutionen erhalten Sonderkonditionen. Nicht in nüchterner Atmosphäre, sondern umgeben von historischen Bauten, inmitten des früheren Zentrums literarischer Geselligkeit, reich gefüllt mit Kulturschätzen von internationalem Rang lassen Sie Ihre Tagungen stattfinden. Gern führen wir Ihre Gäste auch durch das Gleimhaus.

Halberstadt bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten wie den Dom mit seinem berühmten Domschatz, die romanische Liebfrauenkirche und weitere sakrale Bauten, eine reiche Museumslandschaft, die historische Altstadt, den Landschaftspark Spiegelsberge, das neu errichtete Zentrum. Die Harz-Städte Wernigerode und Quedlinburg sind in unmittelbarer Nähe. In Quedlinburg können Literaturinteressierte außerdem das Klopstockhaus besichtigen und in Molmerswende das Gottfried-August-Bürger-Museum.
Sonstiges

Was ist ein Museum?


Gemeinsam werden bei einem Rundgang die verschiedenen Aufgaben eines Museums erkundet: Sammeln, Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln. Dabei ist auch der ein oder andere Blick hinter die Kulissen möglich.
Praxisangebot: Ein "Museum nach Wunsch" wird auf einem Blatt oder auch dreidimensional gestaltet.
Grundschule
Kindergarten

WERTS_img_tit_1_ENDW Zauberstoff Papier


Die Geschichte der Papierherstellung und besonders das geschöpfte Hadernpapier des 18. Jahrhunderts werden ins Zentrum des Besuchs gerückt. Alte Kupferstiche veranschaulichen den Herstellungsprozess, verschiedene Papiersorten (Hadernpapier, modernes Papier, Papier mit Wasserzeichen, Kleisterpapier, Marmorpapier etc.) und die Art ihrer Verwendung können betrachtet werden.
Praxisangebot: Wenn etwas mehr Zeit für den Aufenthalt im Museum eingeplant ist, können Falttechniken für Briefe, Mäppchen, kleine Bücher erlernt oder die Herstellung von Kleisterpapieren ausprobiert werden. Zu bestimmten Zeiten sind auch das Marmorieren von Blättern und das Papierschöpfen möglich.
Familie
Grundschule
Weiterführende Schule