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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Petersberg

Petersberg

Hauptgebäude, Hof und Museum Eingang Museum Petersberg Die Blechspielwarenfabrik Jos. Kraus & Co. in Nürnberg Die Blechspielwarenfabrik Jos. Kraus & Co. in Nürnberg Schulprojekt

Das Museum ist in einem früheren Forst-Haus.
Ein Forst ist ein Wald.

Das Museum zeigt das Handwerk von früher.
Es gibt eine Backstube, in der manchmal für die Besucher gebacken wird.

In einer Ausstellung lernt man etwas über das Männer-Kloster auf dem Petersberg.
Man lernt auch etwas über Konrad von Wettin.
Er lebte vor etwa 900 Jahren.

Das Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Das Museum befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Petersberg ca. 12 km nördlich von Halle. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin (1098 – 1157).

Weitere Ausstellungen informieren über die Kultur- und Sozialgeschichte und das dörfliche Handwerk im 18., 19. Und frühem 20. Jahrhunderts des ehemaligen Saalkreises. Eine interaktive Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Blechspielwarenfabrik Josef Kraus & Co. in Nürnberg. Das Museum bietet seinen Besuchern im Jahresverlauf eine große Anzahl von Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch ist ein Gang zur Stiftskirche St. Petrus empfehlenswert.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 24.08.2019 bis 22.09.2019
Individuum - Körper - Ansichten

Synthese zwischen Halle und Berlin
Elvira Schinschke und Nicole Mieth

Im Museum Petersberg ist vom 24.08.2019 bis 22.09.2019 die Sonderschau „Individuum – Körper – Ansichten“ zu sehen. In der Ausstellung werden ausgewählte Werke und Stücke der beiden Künstlerinnen Elvira Schinschke und Nicole Mieth gezeigt.
Seit ihrer Jugend beschäftigt sich Elvira Schinschke, schöpferisch und kreativ mit mehreren künstlerischen Themen. Zunächst absolvierte die gebürtige Bad Schmiedebergerin eine Ausbildung zur Schneiderin. Ab dem Jahr 1979 setzte sie ihren persönlichen künstlerischen Schwerpunkt auf die darstellende Kunst im politischen Kabarett. In diesem künstlerischen Bereich absolvierte Sie die "Spezialschule Kabarett“ in Leipzig im Jahr 1986 erfolgreich.
Mit dem Wohnortwechsel nach Halle und der Geburt Ihrer Söhne wandte Sie sich immer mehr räumlich gestalterischen Arbeiten zu. Beginnend bei der textilen Gestaltung von Gebrauchsgegenständen bis zu Stofftieren für Kinder. Ab dem Jahr 2001 legte Sie Ihren Fokus zunehmend auf die Gestaltung von Plastiken. Sie setzt sich bei der Gestaltung von Plastiken und anderen Arbeiten seit vielen Jahren auch mit den jeweils aktuell gesellschaftlich kritischen Themen auseinander, die in der Ausstellung sichtbar werden.
Nicole Mieth lebt und arbeitet in Berlin als Designerin und Künstlerin unter dem Label "Glaube und Wahrheit". Sie ist Teil der Künstlergemeinschaft +-8. Neben den eigenen Entwürfen und der Produktion von Fabelwesen im Patchworkstil entstanden u. a. die Arbeiten "Monster der Großstadt" zum Thema Street-Art, Stoffskulpturen für die Ausstellung des Street-Art Künstlers El Bocho, Art Work für die Band "Zapryan", sowie die Teilnahme an diversen Ausstellungen in Potsdam und Berlin. Gemeinsam mit dem Musiker und Producer Lubo Indjov entstand "Pain Curator" - ein Stop motion Musikvideo zum Thema Altersarmut. In ihren Arbeiten verwendet Nicole Mieth bevorzugt Alttextilien. In vielen ihrer Bilder ersetzt Stoff die Malfarbe und so entstehen neben Zeichnungen und Gemälden in Öl oder Acryl auch Landschaften und Portraits in der Collage -Technik.