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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Winckelmann-Museum

Stendal

Winckelmann-Museum sitzender Hermes Kinder beim Ausgraben im Archäologencamp das über 15 m hohe Trojanische Pferd im Museumsgarten MuseumsEi im Kindermuseum

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Leben und Werk des Archäologen und Kunstgelehrten Johann Joachim Winckelmann (1717 – 1768). Dieser gilt mit seinem Werk „Geschichte der Kunst und des Alterthums“ (1764) als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft. Dokumente, Werksausgaben, Zeichnungen und Druckgrafik sowie griechische Plastik und antike Kleinkunst geben ein anschauliches Bild archäologischer Wissenschaft in jener Zeit. Auch auf die Wirkung Winckelmanns auf die Entwicklung der Archäologie, die bildende Kunst, die Ästhetik und Literatur der deutschen Klassik wird eingegangen.

Im Obergeschoss des Museums befinden sich große Ausstellungsflächen, auf denen hervorragende Wechselausstellungen gezeigt werden, die von großer wissenschaftlicher Bedeutung sind und Stendal zu einem kulturellen Knotenpunkt über die Grenzen der Altmark hinaus machen. Die Ausstellungsflächen im Obergeschoss bieten für zwei Sonderausstellungen gleichzeitig Platz.

Seit 2005 wird im Kinder- und Erlebnismuseum Stendal des Winckelmann-Museum groß und klein eine Vorstellung von dem Leben in der Antike vermittelt. Unter dem Motto „Unter dem Vulkan – Römisches Leben entdecken“ können Kinder ein pompejianisches Patrizierhaus, kurz vor dem Ausbruch des Vesuvs besuchen, sich als Römer verkleiden, antike Spiele spielen oder ein römisches Gastmahl genießen. Für kleine Forscher und Archäologen steht unser Archäologencamp offen. Sie können an Ausgrabungen teilzunehmen und das Gefundene in der Forscherwerkstatt analysieren.

Ein weiterer Pfeiler des Winckelmann-Museums ist das Mobile Museum. Museumsmitarbeiter besuchen Kinder und Erwachsene mit dem „Museum im Koffer“ und bieten museumspädagogische Veranstaltungen zu verschiedenen Themen an.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 03.12.2016 bis 02.04.2017
Forum Romanum – Zeitreise durch 3000 Jahre Geschichte
Eine Ausstellung des Museums Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

Die Schau führt die Besucher in die Vergangenheit des römischen Imperiums und macht die Geschichte der historischen Stätte erlebbar.
Die Geschichte des Forum Romanum ist nicht nur lang, sondern auch voller noch ungelöster Geheimnisse. Bis heute erforschen Archäologen und Historiker die materiellen Überreste und zahlreichen schriftlichen Quellen, die von der Vergangenheit der Stätte erzählen. Über Jahrhunderte hinweg war das Forum Romanum ein Ort, an dem die Geschichte Europas geschrieben wurde. Die Geschicke des Imperium Romanum wurden von hier aus gelenkt. Cicero, Cäsar und Augustus haben hier gewirkt. Nach dem Ende der Antike verfiel das Forum, nur noch Ruinen blieben zurück. In Form von Plänen, Modellen, verschiedenen Exponaten und historischen Ansichten belebt die Ausstellung das Forum Romanum wieder. Gezeigt wird ein Querschnitt durch die Geschichte des ehemaligen Mittelpunktes Roms: als Ort von Ausgrabungen, als Ruinenlandschaft des 18. Jahrhunderts, verfallen während des Mittelalters, als Zentrum der antiken Weltstadt Rom zur Zeit des Augustus im Jahre 10 n. Chr. und als sumpfiges Tal, in dem nach römischer Überlieferung eine Wölfin die Zwillinge Romulus und Remus fand.