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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Weißenfels
Schloss Neu-Augustusburg

Weißenfels

Schloss Blick in die Ausstellung Stelzsandalen für Damen

Das Museum Weißenfels wurde im Jahr 1910 gegründet und befindet sich seit 1964 im Schloss Neu-Augustusburg. Bekannt wurde das Museum durch seine Sammlung historischer Schuhe von der Antike bis zur Gegenwart. Völkerkundliches Schuhwerk aus vier Erdteilen veranschaulicht kulturelle, geographische und klimatische Einwirkungen auf die Entwicklung des Schuhwerks der verschiedenen Völker. Auch die enge Beziehung von gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen in der Schuhmode werden aufgezeigt.
Ein stadtgeschichtlicher Ausstellungsbereich, der zur Zeit kontinuierlich erweitert wir, ist besonders dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels und der Schlossbaugeschichte gewidmet.
Zu den Beständen des Museums zählen Sammlungen von Textdrucken, Autographen und Nachlässen bedeutender Weißenfelser Musiker und Literaten wie zum Beispiel Schütz, Neumeister, Novalis, Seume, Francois, Brachmann, Müllner und viele andere. Weiterhin besitzt das Museum eine umfangreiche Militaria-Sammlung, eine herausragende Sammlung von Vivatbändern (18.-21. Jh.) sowie Eisenkunstguss-Exponate des 19. Und 20. Jahrhunderts.
Zum festen Bestandteil der musealen Aktivitäten zählen verschiedenartige Sonderausstellungen, Lesungen und zahlreiche museumspädagogische Angebote für Jung und Alt.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 28.11.2018 bis 14.08.2019
Demolirt! Untergang und Wiederentdeckung der Burg Weißenfels

Sonderausstellung vom 06.06.2019 bis 01.09.2019
Soziale Skulptur "Do I Know You" von Kartin Hattenhauer

In fast jeder Sprache gibt es ein Sprichwort, das besagt, man versteht einen anderen Menschen, wenn man sich vorstellt, in seinen Schuhen zu laufen.

Von jedem Teilnehmer werden zwei Dinge gesammelt: Seine Geschichte und ein Paar seiner Schuhe. Schuhe und Interviews von inzwischen mehr als 70 Menschen aus über 20 Nationen bilden ein Ganzes und beeinflussen unser Verhältnis für den Anderen. Wir werden eingeladen andere Perspektiven einzunehmen. Neues zu lernen und Vorurteile aufzugeben.

Ungerechtigkeit, Ignoranz und Hass existieren nach wie vor in unseren Gesellschaften. Beinahe scheint es, als wären wir unfähig miteinander zu leben. Wenn wir aber wirklich in die Schuhe des Anderen schlüpfen könnten, wurden wir erfahren, was uns verbindet und was uns besonders macht. Dieser erste Schritt der Annäherung kann ein Weg sein, diese Welt verständnisvoller, friedlicher und gerechter zu gestalten.

In diesem Sinne fragt die Skulptur: Kenne ich Dich? Kennst Du mich? Was für eine Welt wollen wir zusammen gestalten?