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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Schloss Moritzburg Zeitz

Zeitz

Druckkunst kleiner Festsaal Kinderwagenausstellung Kinderwagen Mäusejagd

Das Schloss Moritzburg ist etwa 350 Jahre alt.
Das Museum zeigt mehrere Ausstellungen.

Im "Kinderwagen-Museum“ sieht man viele Kinder- und Puppenwagen von früher.
Zwei Zeitzer Handwerker hatten die Idee, Kinderwagen zu bauen.
Zeitz wurde zu einem Zentrum für Kinderwagen-Bau.

Andere Ausstellungen zeigen die Geschichte von Zeitz und vom Schloss.
Man sieht wertvolle Möbel und Bilder von früher.

Es gibt auch eine große Kirche bei der Moritzburg.
Eine Ausstellung erklärt die Feste von der Kirche, wie zum Beispiel Weihnachten.

Im Torhaus (Haus mit Tor-Durchgang) ist eine Kunst-Ausstellung.
Johannes Lebek schnitt Bilder in Holz-Platten.
Diese Bilder konnten dann gedruckt werden.

Es gibt eine echte alte Druck-Werkstatt.

Deutsches Kinderwagenmuseum
Kinderwagen – Kinderjahre. Kulturgeschichte des Kinderwagens

In keinem anderen Museum Europas kann man Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren in einer so geschlossenen Ausstellung betrachten, sich über deren Herstellung informieren und Einblicke in die Entwicklung der Kinderwagenindustrie erhalten.
Schlossermeister Degelow und Stellmacher Ernst Albert Naether gelten als die Begründer der Zeitzer Kinderwagenindustrie. Weitere Unternehmer erkannten bald die günstigen Standortfaktoren und gründeten Firmen mit wohlklingenden Namen wie u. a. Germania, Thuringia, Exelsior, Opel, Saxonia und Phönix. Die Stadt Zeitz entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum des deutschen Kinderwagenbaues.

Himmlisches Streben – Irdisches Leben.
Zeitz unter dem Bischofstab

Die Ausstellung beleuchtet die Zeit von der Ersterwähnung der Stadt 967 bis zum Ende des Bistums Naumburg-Zeitz im Jahre 1564 von verschiedenen Seiten. Neben der bischöflichen Residenz wird auch die Entwicklung der Stadt Zeitz und ihrer Bürger betrachtet. Den inhaltlichen Abschluss bilden die beiden letzten Bischöfe von Naumburg-Zeitz, Nikolaus von Amsdorf und Julius von Pflug.
Neben Exponaten aus der Sammlung des Museums, unter anderem dem Zeitzer Silberschatz und dem Elchfußpokal der Kramerinnung, sind kostbare Pergamenturkunden aus dem Besitz der Vereinigten Domstifter zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatsstifts Zeitz zu sehen. Sie behandeln die Gründung und Ausstattung des Bistums sowie die Streitigkeiten um die Verlegung des Bischofssitzes nach Naumburg.
Die Dauerausstellung wird derzeit umgebaut und 2020 wieder eröffnet.

Zeit der Herzöge – Barocke Residenzkultur in Zeitz
1652 legte Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen in seinem Testament die Teilung des Landes unter seinen vier Söhnen fest. Es entstanden die Herzogtümer Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz. Moritz, der jüngste Sohn, übernahm 1653 die Administration über das Stift Naumburg-Zeitz. 1657 trat er die Regierung des Herzogtums Sachsen-Zeitz an. Auf den Grundmauern des zerstörten Bischofsschlosses ließ er zwischen 1657 und 1678 seine Residenz, "das hochfürstliche Schloss Moritzburg an der Elster“, errichten. Mit dem Tode seines Sohnes, Moritz Wilhelm, fiel 1718 das Herzogtum an das Kurhaus in Dresden zurück.

Mobiliar und Kunsthandwerk von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert
Die Sammlung historischer Möbel zählt zu den umfangreichsten ihrer Art in Sachsen-Anhalt. Die ältesten Stücke wurden bereits vom Geschichts- und Altertumsverein für Zeitz und Umgegend zusammengetragen.
Seit über 50 Jahren werden Mobiliar und Kunstwerke in den Dauerausstellungen des Zeitzer Museums präsentiert. Die historischen Räume des Schlosses bilden dafür den idealen Rahmen.

Druckkunst
Im ersten Obergeschoss des Torhauses befindet sich das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum „Johannes Lebek“. Hier sind die Lebek-Sammlung des Museums und der Nachlass des Holzschneiders Lebek als „Sammlung Elisabeth und Hubert Wegner“ untergebracht.
Die Dauerausstellung informiert über die künstlerische Arbeit Johannes Lebeks und die verschiedenen grafischen Drucktechniken.

Das Kirchenjahr. Feste im Jahreskreis
Der Ursprung unserer Feiertage steht im Mittelpunkt einer Ausstellung im Saal über der Fürstenloge des Domes St. Peter & Paul. Die christlichen Wurzeln unserer Feste, den Höhepunkten unseres Kalenderjahres, sind bei weitem nicht mehr allen vertraut. Insbesondere Kindern und Jugendlichen möchte man hier Wissen über den eigenen Kulturkreis vermitteln.
Das Glanzstück der Ausstellung bildet eine barocke Jahreskrippe. Der Saal mit seinen schönen Deckenmalereien aus Spätmittelalter und Renaissance lohnt ebenso einen Besuch.
Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung im katholischen Pfarramt St. Peter und Paul oder im Museum möglich.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 14.04.2019 bis 13.10.2019
Bildung und Fürsorge im Zeitalter des Barock
Die Herzöge von Sachsen-Zeitz und die Franckeschen Stiftungen

Sonderausstellung vom 19.07.2019 bis 20.10.2019
Der Blick. Die Zeit. Das ist.

Torsten Russ
malerei. zeichnungen. objekte. drucke.

Veranstaltungen

19.07.2019 um 15:00 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung "Der Blick. Die Zeit. Das ist."

18.08.2019
Tag der Sonderführungen
10 Uhr: In das Dunkel der Geschichte - Ein Einblick in die Keller und Gewölbe. Führung 3 €/2 €.
12 Uhr: Parfüm und Knabenurin - (Über)Leben im Barock.
14 Uhr: Bildung und Fürsorge im Zeitalter des Barock - Die Herzöge von Sachsen-Zeitz und die Franckeschen Stiftungen. Führungen 12 und 14 Uhr 9 €/6 €

04.09.2019 um 18:00 Uhr
Gesprächskonzert "Herzog Moritz und Heinrich Schütz"
Dr. Maik Richter (Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels) und Babett Hartmann (Cembalo/Kopenhaben), eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein Musikfreunde EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V.
Eintritt frei.

08.09.2019
Tag des offenen Denkmals
10-18 Uhr: Museum und Lebek-Zentrum im Torhaus geöffnet, Eintritt frei.
10 und 14 Uhr: Sonderführungen: In das Dunkel der Geschichte - Ein Blick in die Keller und Gewölbe. Festes Schuhwerk und Anmeldung erwünscht, geeignet für Kinder ab 8 Jahren, Eintritt: 3 €/2 €
15 Uhr: Ausstellungseröffnung im Lebek-Zentrum Happy Birthday Moritz - Schülerholzschnitte zum 400. Geburtstag aus unserer Druckwerkstatt. Eintritt frei.

13.09.2019 um 17:00 Uhr
Künstlergespräch mit Führung
Moderation: Stefanie Karg, Kunsthistorikerin am Museum Schloss Moritzburg Zeitz
Jazzmusik: Freunde des Künstlers