Kontakt/Impressum | english

Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Kunstmuseum Moritzburg
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

Halle

Moritzburg Innenhof Ausstellungsansicht: Wege der Moderne. Kunst in Deutschland 1900–1945 Ausstellungsansicht: Wege der Moderne. Kunst in der SBZ/DDR 1945–1990 Ausstellungsansicht: Wege der Moderne. Kunst in Deutschland 1900–1945

Dies ist das Kunst-Museum vom Land Sachsen-Anhalt.

Die Moritzburg hat heute alte und moderne Bau-Teile.

Auch die Ausstellung zeigt Altes und Neues.
Man sieht Werke von berühmten Künstlern.

Zum Beispiel sieht man Bilder der Künstler-Gruppe "Die Brücke".
Diese Künstler lebten vor etwa 100 Jahren.
Sie malten sehr ausdrucksstark.

Das Museum öffnet ab 21. Mai wieder für Besucher.

Die Moritzburg, Ende des 15. Jahrhunderts als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe errichtet, ist heute eines der wichtigen deutschen Kunstmuseen für die moderne Kunst im 20. Jahrhundert. Das Haus verfügt über eine Sammlung von circa 250.000 Objekten von der Antike bis zur Gegenwart. Als "Burg der Moderne“ hat das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt einen festen Platz in der deutschen Museumslandschaft und zeigt auf rund 1.500 qm die Vielfalt der Kunst der Moderne im 20. Jahrhundert. Mit einer 2017/18 vollständig überarbeiteten, beeindruckenden neuen Sammlungspräsentation vermittelt es neben der Kunstgeschichte auch die eigene Museums- und Sammlungsgeschichte und thematisiert dabei als eines der wenigen deutschen Kunstmuseen offensiv auch die Kunst im "Dritten Reich“ und in der DDR.

Der 2008 eröffnete und preisgekrönte Erweiterungsbau der spanischen Architekten Nieto/Sobejano im West- und Nordflügel bildet hierfür ein architektonisches Juwel mit überregionaler Strahlkraft. Die zerstörten Mauern der alten Residenz werden von einer gefalteten Dachkonstruktion überspannt, welche eine großartige Lichtwirkung im Inneren ermöglicht und nach außen eine große Leichtigkeit ausstrahlt.

Besuchen Sie die ständige Sammlung sowie aufsehenerregende Sonderausstellungen zur internationalen Kunst der Moderne.

Bildnachweise:
Bild 1: Foto: Marcus-Andreas Mohr
Bild 2: Foto: Marcus-Andreas Mohr; © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die Werke von Karl Schmidt-Rottluff, © Nolde Stiftung Seebüll
Bild 3: Foto: Marcus-Andreas Mohr; © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die Werke von Theo Balden, Werner Tübke und Werner Heldt, © Nachlass von Eugen Hoffmann, © Wolfram Ebersbach
Bild 4: Foto: Marcus-Andreas Mohr; © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für die Werke von Erich Heckel und Max Beckmann

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 08.03.2020 bis 23.08.2020
Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Gerhard Steidl und Eric Pfrunder, die Kuratoren der Ausstellung sind. Noch zu Lebzeiten wurden die gezeigten Werke gemeinsam mit Karl Lagerfeld ausgewählt und zum Großteil eigens für die Präsentation im Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt angefertigt. "So wie Lagerfeld den Menschen Kleidung auf den Leib geschneidert hat, haben wir diese Ausstellung unserem Museum wie ein Haute-Couture-Kostüm angelegt. Die Inszenierung beginnt schon im Innenhof mit 30 Stelen, die 60 Selbstporträts Lagerfelds zeigen“, so Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich.
Die Ausstellung präsentiert Lagerfelds vielfältige Interessensgebiete, darunter Architektur, Landschaft, Abstraktion, Porträt, Selbstporträt und Modefotografie – sowohl seine Werbekampagnen für Häuser wie Chanel und Fendi als auch Editorial-Shoots für bedeutende internationale Modezeitschriften. Einige der ausgestellten Werke sind erstmals überhaupt öffentlich zu sehen! In der Schau kann man aber auch die künstlerischen Referenzen entdecken, die Lagerfeld in seiner Modefotografie interpretiert und transformiert – von Oscar Wilde, Eduard von Keyserling, Ovid und Longus, über die Gemälde von Lyonel Feininger, Vilhelm Hammershøi, Edward Hopper und Florine Stettheimer bis zu den Filmen von Fritz Lang und den Fotografien von Edward Steichen und Baron Adolph de Meyer. Sie zeigt ebenso seine Leidenschaft für die unterschiedlichsten fotografischen Medien, darunter Daguerreotypien, Platinotypien, Polaroidtransfers, Silbergelatine-Prints, Siebdrucke, handcolorierte Algrafien, Acryl-Inkjetdrucke und hintergrundbeleuchtete LED-Panels.

Zur Ausstellung gibt es ein facettenreiches Begleitprogramm, einen Audioguide und es erscheint ein umfangreicher Katalog, der erstmals in einem Buch einen Überblick über die Fotografie Karl Lagerfelds gibt.