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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Stadtmuseum Halle
Oberburg Giebichenstein

Halle

Oberburg Giebichenstein Oberburg Giebichenstein - Blick vom Torturm auf das Burggelände

Die Burg Giebichenstein findet in einer Urkunde des Königs Otto I. erstmals Erwähnung. Von dieser später so bezeichneten „Alten Burg“ ist nichts erhalten geblieben, ließen doch die Herren der Burg, die Magdeburger Erzbischöfe, im 12. Jahrhundert einen repräsentativen Neubau errichten. Nach der bekannten Sage von Ludwig dem Springer soll dieser Thüringer Landgraf im Gefängnis dieser Burg eingekerkert gewesen sein. Während die im 15. Jahrhundert erbaute Unterburg in wesentlichen Teilen erhalten blieb, ist die ältere Oberburg Giebichenstein seit dem Dreißigjährigen Krieg Ruine.
Die wildromantische Gegend am Giebichenstein und die Burganlage begeisterte und inspirierte romantische Dichter wie Ludwig Tieck, Achim von Arnim und Joseph von Eichendorff.

Nach umfassender Restaurierung in den 1990er Jahren ist es wieder möglich, Torturm und Gewölbekeller zu besichtigen. Anhand freigelegter Fundamente zeigt sich die einstige Bebauung der Burganlage.