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Burgmuseum
Schlossfreiheit 5, 39590 Tangermünde
Telefon: (03 93 22) 4 21 50
Fax (03 93 22) 4 21 51
sigrid.brueckner@tangermuende.de
www.tangermuende.de
Postanschrift: Burgmuseum Tangermünde, Arneburger Straße 94, 39590 Tangermünde
Öffnungszeiten:
April-Oktober: Dienstag-Sonntag: 10-17 Uhr


Schlossfreiheit 5 ist das älteste erhaltene Wohngebäude Tangermündes. Erbaut wurde es um 1543 von den Brüdern Peter und Georg Krull, deren Porträts sich in den Medaillons über den Sitznischen des Eingangsportals erhalten haben. 1998 wurde hier das Burgmuseum eingerichtet, das die Geschichte der Burg dokumentiert. Von 1308 bis 1463 war die Tangermünder Burg Herrschaftsmittelpunkt der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg. Kaiser Karl IV. schrieb hier Reichsgeschichte: Im Rahmen eines großen Hoftages am 29. Juni 1374 vollzog er die Erbeinigung der Mark mit dem Königreich Böhmen. Auf der Burg ausgestellte Urkunden, Rechts- und Sakralzeugnisse geben einen Eindruck in die drei Komplexe einer spätmittelalterlichen Residenz: Kanzlei, Gericht und geistliche Stiftung.
In einem zweiten Themenkreis ist die Burg als brandenburg-preußisches Amt von 1463 bis 1869 dargestellt. Die Neugestaltung der Burganlage um die Jahrhundertwende bildet den Abschluss der Ausstellung.
Eine Wanderausstellung zum Thema "Karl IV. - ein Kaiser an Elbe und Havel" steht in einer deutschen und einer tschechischen Version zur Ausleihe bereit (15 Text-Bild-TafeIn 60x80 cm, gerahmt unter entspiegeltem Glas). Einzelheiten siehe "Wanderausstellungen"
In einem zweiten Themenkreis ist die Burg als brandenburg-preußisches Amt von 1463 bis 1869 dargestellt. Die Neugestaltung der Burganlage um die Jahrhundertwende bildet den Abschluss der Ausstellung.
Eine Wanderausstellung zum Thema "Karl IV. - ein Kaiser an Elbe und Havel" steht in einer deutschen und einer tschechischen Version zur Ausleihe bereit (15 Text-Bild-TafeIn 60x80 cm, gerahmt unter entspiegeltem Glas). Einzelheiten siehe "Wanderausstellungen"
Tipps
- im Mai: Museumsnacht
- 2. Wochenende im September: Veranstaltungen zum Burgfest
- im Mai: Museumsnacht
- 2. Wochenende im September: Veranstaltungen zum Burgfest
Sonderausstellungen
01.04.2010 bis 31.10.2010
JUSTITIA
Der Fall „Margarethe Minte und Genossen“ im Jahr 1619 im Kontext der brandenburgischen Rechtsgeschichte
Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung von Recht und Rechtsprechung, ihre unterschiedliche Ausprägung und ihren Wandel in verschiedenen Epochen. Seit dem frühen Mittelalter versah der Brandenburger Schöffenstuhl, in einem auf Pfählen in der Havel stehenden Haus, die Funktion eines Haupt- und Appellationsgerichts in der Mark. Anhand von Bildern und Zeugnissen wird diese Entwicklung auch am Beispiel einzelner Prozesse gezeigt, u. a. wird der Fall von Grete Minde und der Hinrichtungsprozess von Hans Hermann von Katte aus dem Jahr 1730 näher betrachtet.
JUSTITIA
Der Fall „Margarethe Minte und Genossen“ im Jahr 1619 im Kontext der brandenburgischen Rechtsgeschichte
Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung von Recht und Rechtsprechung, ihre unterschiedliche Ausprägung und ihren Wandel in verschiedenen Epochen. Seit dem frühen Mittelalter versah der Brandenburger Schöffenstuhl, in einem auf Pfählen in der Havel stehenden Haus, die Funktion eines Haupt- und Appellationsgerichts in der Mark. Anhand von Bildern und Zeugnissen wird diese Entwicklung auch am Beispiel einzelner Prozesse gezeigt, u. a. wird der Fall von Grete Minde und der Hinrichtungsprozess von Hans Hermann von Katte aus dem Jahr 1730 näher betrachtet.
Ortsinfo
www.tourismus-tangermuende.de
Touristinformation
Informationen zum Reiseland Sachsen-Anhalt
www.sachsen-anhalt-tourismus.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de

