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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Petersberg

Petersberg

Hauptgebäude, Hof und Museum Eingang Museum Petersberg Die Blechspielwarenfabrik Jos. Kraus & Co. in Nürnberg Die Blechspielwarenfabrik Jos. Kraus & Co. in Nürnberg Schulprojekt

Das Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Das Museum befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Petersberg ca. 12 km nördlich von Halle. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin (1098 – 1157).

Weitere Ausstellungen informieren über die Kultur- und Sozialgeschichte und das dörfliche Handwerk im 18., 19. Und frühem 20. Jahrhunderts des ehemaligen Saalkreises. Eine interaktive Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Blechspielwarenfabrik Josef Kraus & Co. in Nürnberg. Das Museum bietet seinen Besuchern im Jahresverlauf eine große Anzahl von Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch ist ein Gang zur Stiftskirche St. Petrus empfehlenswert.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 18.07.2020 bis 06.09.2020
Damit hab ich auch gebaut!
Von Formo bis Lego. Spielzeug-Baukästen aus Deutschland-Ost und -West

Egal, ob in den Baukästen Elemente aus Metall, Stein, Holz oder Kunststoff zu finden waren und egal, ob sie aus DDR- oder bundesrepublikanischer Produktion stammten: Gebaut haben (fast) alle Kinder gerne. In der diesjährigen Spielzeugausstellung des Museum Petersberg gibt es eine Vielzahl verschiedener Baukästen aus den 1950er Jahren bis in die heutige Zeit zu entdecken. Die Palette reicht vom "Palast der Republik“ aus Formo-Steinen bis hin zu diversen sehenswerten Lego-Bausätzen wie zum Beispiel dem imposanten, aus rund 7.500 Einzelteilen bestehenden Raumschiff "Millennium Falcon“ aus der "Star Wars"-Reihe. Während ein DDR-Holzbaukasten der frühen Fünfziger Jahre die "Arbeiterpaläste“ der Stalinallee in Berlin zum Vorbild hatte, konnten Kinder in den 1970ern mit "Der kleine Grossblock-Baumeister“ Plattenbauten im Miniaturformat errichten. Außer diversen Metall- gibt es natürlich auch Elektro-Baukästen zu sehen und "Der kleine Perlenkünstler“ war sozusagen ein Baukasten nur für Mädchen. Daneben gibt es etliche Kuriositäten zu bestaunen, die sicherlich nicht nur für in Erinnerungen schwelgende Nostalgiker interessant sein dürften, sondern gleichfalls auch für zeitgeschichtlich Interessierte.