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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Petersberg

Petersberg

Hauptgebäude, Hof und Museum Eingang Museum Petersberg Schusterwerkstatt Buchlesung Schulprojekt

Das Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Petersberg ca. 12 km nördlich von Halle. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin (1098 – 1157).

Weitere Ausstellungen informieren über die Kultur- und Sozialgeschichte und das dörfliche Handwerk im 18., 19. und frühem 20. Jahrhunderts des ehemaligen Saalkreises. Eine historische Backstube mit einem altdeutschen Ofen wird an einigen Tagen im Jahr für die Besucher in Betrieb genommen.
Das Museum bietet seinen Besuchern im Jahresverlauf eine große Anzahl von Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch ist ein Gang zur Stiftskirche St. Petrus empfehlenswert.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 25.08.2018 bis 23.09.2018
Keramikgestaltung und Porzellanmalerei aus Halle

Vom 25.08.2018 bis 23.09.2018 zeigt das Museum Petersberg die neue Sonderschau "Keramikgestaltung und Porzellanmalerei aus Halle“. In der Ausstellung werden verschiedenste Stücke von Porzellanmalerei der Künstlerin Erika Lutz sowie keramischer Raumschmuck von Lehrern und Absolventen der Kunst-Hochschule Burg-Giebichenstein zu sehen sein.
Mit dieser Ausstellung von Lehrern und Absolventen der Burg-Giebichenstein soll auf die Bedeutung dieser Schule für die vielfältige Entwicklung der Keramik aufmerksam gemacht werden. Die diesbezüglichen Anfänge gehen in die 1920er Jahre zurück. Deren Ziel war es, der Industrie technisch und formal gute Entwürfe zu liefern, die seriell herstellbar, geschmacksbildend, formschön, preiswert und funktional waren. Zu sehen sind Werke u.a. von Otto-Gerhard Müller, Astrid Lucke, Gertaud Möhwald, Gerd Lucke und Karl Fulle.
Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der halleschen Künstlerin Erika Lutz (1914-1996). Schon seit ihren frühen Lebensjahren spielte die Kunst und Malerei eine prägende Rolle. Von 1930 bis 1933 erlernte sie den Beruf der Porzellanmalerin. Nach dem 2. Weltkrieg holte sie dann ihre Meisterprüfung nach und führte ihr eigenes Geschäft der Porzellanmalerei. In den folgenden Jahren formte sie eine Werkstatt zur Ausführung von kunsthandwerklichen Dekorationen auf Kobalt- und Weißporzellane für Haushalts-. Zier und Luxusgegenständen. Zu ihren Porzellanlieferanten zählten die Fabriken "Oscar Schlegelmilch“ in Langenwiesen/Suhl, "Graf von Henneberg“ und Ilmenau, "Weimarer-Porzellan“ in Blankenhain sowie das Colditzer Porzellanwerk.

Die im Museum Petersberg gezeigte Ausstellung wurde von Heidrun Hausschild aus Salzatal und Claus-Dieter Edlich aus Kabelsketal zusammengetragen und dem Museum Petersberg zur Verfügung gestellt.