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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Landesmuseum für Vorgeschichte

Halle

Museumsgebäude Neandertaler Die Himmelsscheibe von Nebra Waldelefant

Deutschlands ältestes Museumsgebäude für prähistorische Archäologie zeigt nach seiner Generalsanierung seine neue Dauerausstellung. Thematisiert sind die Alt- und Mittelsteinzeit (Jäger/Sammler), die Jungsteinzeit (erste Bauern) die Frühbronzezeit (Fürstengräber), die Mittel- und Spätbronzezeit (Hortfunde), die frühe Eisenzeit (Metallurgie), die Römische Kaiserzeit (römische Importe) und die Völkerwanderungszeit. Spektakuläre Funde und Rekonstruktionen, in eindrucksvollen Inszenierungen präsentiert, laden zu einer Zeitreise ein, die 450000 vor heute beginnt. Dabei lernt man den ältesten Wohnplatz Deutschlands kennen, macht mit einem gigantischen Waldelefanten und einem Neandertaler in Denkerpose Bekanntschaft, wird Zeuge der ersten Manipulationen an der Natur, begibt sich in eine Zeit von Feuer und Eisen und begegnet der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra.

ABWESENHEIT DER HIMMELSSCHEIBE
Die Himmelsscheibe von Nebra wird aufgrund von Sanierungs- und Umbauarbeiten bis zum 3. Juni 2021 leider nicht zu besichtigen sein. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Rollstuhlfahrer: Rollrampe (am Nebeneingang) und Fahrstuhl vorhanden; keine Hindernisse in der Ausstellungsfläche.

Behinderte: Führungen und Themenveranstaltungen für Behindertengruppen

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 04.06.2021 bis 09.01.2022
Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte

Das Landesmuseum für Vorgeschichte zeigt ab dem 4. Juni 2021 bis zum 9. Januar 2022 eine große Sonderausstellung, in der die Ergebnisse der weitreichenden Forschungen rund um die Himmelsscheibe von Nebra der vergangenen 20 Jahre in einer einzigartigen Verknüpfung von Naturwissenschaft, Archäologie, Gesellschaftstheorie und Kunst präsentiert werden. Neueste Erkenntnisse zum Fernhandel, gesellschaftlichen Eliten, Glaubensvorstellungen, monumentalen Grab- und Ritualbauten und der Genetik werden mittels spektakulärer und zahlreicher Leihgaben aus ganz Europa illustriert und in bewährt exklusiver Gestaltung in Szene gesetzt. Für den Besucher entsteht das faszinierende Bild eines vernetzten Europas am Ende der Steinzeit und während der Bronzezeit mit Fürstengräbern, goldenen Ritualobjekten, Kultanlagen und Importen aus dem Orient.