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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum für Naturkunde

Magdeburg

Museum für Naturkunde Eisvogel Blick in die Ausstellung

Die mineralogische Ausstellung "Von Amethyst bis Zinnober" zeigt über 400 verschiedene Mineralstufen. Im Ausstellungsteil fragmenta diluviana - Ausgestorbenes Leben vor und in der Eiszeit wird vom Ammoniten bis zum Mammut die wechselhafte Entwicklungsgeschichte des Lebens erklärt und können die beeindruckenden Skelette von Plateosaurus und Riesenhirsch bestaunt werden.

In der Ausstellung "Im Reich von Biber und Reiher - Lebensraum Mittlere Elbe" wird der Lebensraum vor den Toren der Stadt Magdeburg, die Mittlere Elbaue vorgestellt. Aufwändig gestaltete Dioramen vermitteln Einblicke in die Artenvielfalt dieses Lebensraumes mit Seeadler, Fischotter und Biber. Die Nutzung der Aue durch den Menschen und die Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht wird besonders eingegangen. Weitere Ausstellungsteile beschäftigen sich mit unserer Einheimischen Tierwelt und der Wunderwelt der Insekten.

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 28.06.2019 bis 23.02.2020
ColorVision - Evolution der Farbigkeit

Wie entstehen Farben? Welche Funktionen erfüllen Farbstoffe und Pigmente in der belebten Natur? Wie entwickelte sich die Farbwahrnehmung der Tiere?
In der für Magdeburg neu entwickelten Ausstellung werden diese Fragen zur Naturgeschichte der Farben anhand von Objekten aus der Natur - u.a. Mineralen, Fossilien und Farberhaltung sowie lebenden, präparierten und modellierten Pflanzen, Pilzen und Tieren beantwortet.
In Anpassung an die Lichtverhältnisse und Farben der unbelebten Natur kam es bei Lebewesen zur Bildung von Pigmenten und Farbstoffen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie dienen u.a. als Strahlungsschutz, zur Energiegewinnung, zur Färbung der eigenen Körperoberfläche und zur Lichtwahrnehmung. Ein Buntbarsch-Aquarium und mehrere Terrarien mit Pfeilgiftfröschen und Gespenstschrecken erwarten den Besucher. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen eindrucksvolle Beispiele für die Signal- und Tarnfarben heutiger Tiere, im Ergebnis eines langen, noch andauernden Evolutionsprozesses. Wie sich Menschen die Farben der unbelebten und belebten Natur zunutze machen, wird anhand einer Auswahl an Objekten thematisiert.