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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Spengler-Museum

Sangerhausen

Steppenelefant

Das Spengler-Museum zeigt in mehreren Ausstellungsbereichen die Geologie und Naturkunde der Goldenen Aue zwischen Südharz und Kyffhäuser mit der heimischen Flora und Fauna, Fossilien aus der Eiszeit mit den bedeutenden Fundstellen Edersleben und Voigtstedt und archäologische Funde von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Schließlich wird die Stadtgeschichte Sangerhausens vom Mittelalter bis zur Gegenwart dargestellt. Die Attraktion des Spengler-Museums ist das fast vollständige Skelett eines Steppenelefanten, 1930 - 1932 von Gustav Adolf Spengler in einer Kiesgrube in Edersleben ausgegraben.
Ein besonderer Ausstellungsteil widmet sich dem in Sangerhausen geborenen Künstler Einar Schleef (1944–2001). Als Theatermacher bekannt, war er auch Maler, Autor und Fotograf. Sangerhausen und der Verlust von Heimat sind das Leitmotiv seines facettenreichen Werks.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 07.04.2018 bis 16.09.2018
Geschirr, Geschichte, Gerichte
Zur Ernährungsweise in Sangerhausen vor gut 200 Jahren

Der Sangerhäuser Stadtchronist Friedrich Schmidt, geboren 1862, hat uns auch Aufzeichnungen zur Geschichte der Ernährungsweise vor gut 200 Jahren in unserer Region hinterlassen. Als Archivar des alten Sangerhäuser Geschichtsvereins fing er auch an, Objekte zur Ernährungsgeschichte zu sammeln. Angeregt durch die Texte von Friedrich Schmidt zeigt die neue kleine Sonderausstellung im Spengler-Museum historisches Küchengerät und Tafelgeschirr aus eigenen Magazinbeständen und kombiniert die Dinge mit historischen Kochrezepten und Informationen zum Thema.

Sonderausstellung vom 23.09.2018 bis 20.01.2019
Spengler und DU. Zeig Deine Sammlung der Welt
Abschlussausstellung im Rahmen des Heimatstipendiums der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Vermittelt über die Sammlerpersönlichkeit Gustav Adolf Spengler knüpfte der Fotograf Matthias Ritzmann Kontakte zu den Menschen vor Ort und ging der Frage nach, wie viel von Spenglers Wesen in jedem Einzelnen steckt: Er porträtierte Sammler*innen fotografisch und in Interviews. Diese und Objekte der privaten Sammelleidenschaft, z.B. von alter Radiotechnik, Kugelschreibern, Kaffeesahneportionsdeckeln oder Regionalia sind in der Ausstellung zu sehen.