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Museumsverband Sachsen-Anhalt

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Stadtmuseum Halle

Halle

Foyer Stadtmuseum Halle; Bildrechte: Stadt Halle (Saale)/T. Ziegler Blick in das Empfangszimmer von Christian Wolff; Bildrechte: Stadt Halle (Saale)/T. Ziegler Blick in die stadtgeschichtliche Ausstellung; Bildrechte: Stadt Halle (Saale)/T. Ziegler

Im Stadtmuseum Halle lernt man die Zeit von Christian Wolff kennen.
Er war Professor für Philosophie.
Philosophen machen sich viele Gedanken über die Wahrheit und über Vernunft.

Herr Wolff traf sich gerne mit anderen Menschen.
Sie teilten die Gedanken miteinander.

In einer früheren Druckerei nebenan ist eine weitere Ausstellung.
Sie zeigt die Geschichte der Stadt Halle vom Anfang bis heute.

Der Stammsitz des Stadtmuseums Halle in der Großen Märkerstraße 10 umfasst ein historisch gewachsenes Gebäudeensemble, das vom Renaissance-Bürgerhaus bis zum ehemaligen Druckereigebäude reicht.

Das Gebäudeensemble umfasst das einstige Wohnhaus des Universalgelehrten Christian Wolff (1679 – 1754) und das Druckereigebäude des ehemaligen Druck- und Verlagshauses Gebauer & Schwetschke. Nach dem Tode Christian Wolff wurde aus seinem Wohnhaus eine Druck- und Verlagsanstalt mit eigenem Druckereikomplex. Bis in das Jahr 1992 wurde hier gesetzt, gedruckt und gebunden. Zu Zeiten Christian Wolffs waren fast alle Räume mit prachtvollen Stuckdecken, Deckenmalereien und Tapeten ausgestaltet, die zum Teil heute noch erhalten sind. Ebenfalls erhalten und begehbar ist die barocke Treppe mit den auffälligen Granatäpfel-Verzierungen, die in das Privatauditorium Christian Wolffs führt.

In der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung "Entdecke Halle!" geben einstige Exportschlager "Made in Halle", Exponate, die den Weg aus aller Welt in die Saalestadt fanden, sowie geschichtsträchtige Gegenstände aus dem persönlichen Umfeld ihrer halleschen Akteure Aufschluss über verschiedene Facetten 1200jähriger Stadtgeschichte. Aber auch Personen erzählen kleine und große Stadtgeschichte(n)! Eine weitere Dauerausstellung "Geselligkeit und die Freyheit zu philosophieren. Halle im Zeitalter der Aufklärung" widmet sich dem geselligen Leben des 18. Jahrhunderts. Im ehemaligen Druckereikomplex lässt sich an authentischer Stelle erahnen, wie die Arbeit in einem Druckhaus ausgesehen haben koennte.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 28.04.2018 bis 06.01.2019
In den Himmel hinauf. 600 Jahre Baubeginn Roter Turm

Vor 600 Jahren begann des Bau des Roten Turms, der zu den bedeutenden Wahrzeichen der Stadt Halle zählt. Dieses Jubiläum würdigt das Stadtmuseum Halle mit einer Sonderausstellung vom 28. April 2018 bis 6. Januar 2019 unter dem Titel "In den Himmel hinauf – 600 Jahre Baubeginn Roter Turm“.

Sonderausstellung vom 18.05.2018 bis 04.11.2018
Masse und Klasse. Hallesche Gebrauchsgrafik im DDR-Kontext
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Das Stadtmuseum Halle zeigt, was hallesche Designer zur Gebrauchsgrafik in der DDR beizutragen hatten. Und das war so einiges! Denn Halle war neben Berlin und Leipzig – vor allem dank der Burg Giebichenstein – ein wichtiges Zentrum dieser kreativen Branche. Plakate, Buch- und Zeitschriftencover, Verpackungen, Logos, Briefmarken und Spielkarten aus den Jahren 1945–1990 gehören zu den Objekten, die ab 18. Mai in der Sonderausstellung "Masse und Klasse. Hallesche Gebrauchsgrafik im DDR-Kontext“ zu sehen sind. Doch blickt die Ausstellung auch weit über den halleschen Tellerrand hinaus: Kern der Präsentation ist die Ausstellung "Masse und Klasse. Gebrauchsgrafik in der DDR“, die das Berliner Werkbundarchiv – Museum der Dinge 2016 in Berlin erarbeitet und gezeigt hat. Halle hat diese Ausstellung, die die Gebrauchsgrafik der gesamten DDR in den Fokus rückte, übernommen und um einen halleschen Teil erweitert. Dieser glückliche Umstand ermöglicht es, das örtliche Design in einem größeren Kontext zu sehen. In der DDR wurde nicht nur in großer "Masse“ gestaltet und produziert, sondern dabei entstand häufig große "Klasse“. Für ihren puristischen und zweckmäßigen Stil wurden die Gebrauchsgrafiker aus der DDR auch im Westen hoch geschätzt. Ihre gestalterischen Grundsätze lassen sich auf den Deutschen Werkbund und das Bauhaus zurückführen. Und so bildet die Ausstellung den Auftakt im Stadtmuseum Halle zum Jubiläum "100 Jahre Bauhaus“, dessen Höhepunkt 2019 gefeiert wird.

Veranstaltungen

29.11.2018
Eröffnung der Sonderausstellung "Orte der Moderne"
Beitrag zum Bauhausjubiläum und Weimarer Republik