Briket­tfab­rik Her­rmannschacht Zeitz

Die Brikettfabrik „Herrmannschacht“ in Zeitz ist die älteste erhaltene Brikettfabrik der ersten Generation auf der Welt. Durch den Abriss von vielen Industrieanlagen im mitteldeutschen Raum gilt Sie als letzter Zeuge der einstigen Braunkohlenveredlung überhaupt in Mitteldeutschland.

Brikettfabrik Hermannschacht Zeitz. Das Bild zeigt ein Fabrikgebäude aus roten Backsteinen. Auf einer Wiese im Vordergrund wurde eine Eisenbahnstrecke in Miniaturgröße aufgebaut.
Brikettfabrik Hermannschacht Zeitz. Das Bild zeigt ein Fabrikgebäude aus roten Backsteinen. Auf einer Wiese im Vordergrund wurde eine Eisenbahnstrecke in Miniaturgröße aufgebaut.
Brikettfabrik Hermannschacht Zeitz. Das Bild zeigt einen Teil eines Industriegebäudes aus Backstein. Daneben befindet sich das Vorderabteil einer dunkelgrünen Eisenbahn, die auf Schienen steht. Im Hintergrund wird ein Industriegebiet deutlich.
Brikettfabrik Hermannschacht Zeitz. Das Bild zeigt einen Teil eines Industriegebäudes aus Backstein. Daneben befindet sich das Vorderabteil einer dunkelgrünen Eisenbahn, die auf Schienen steht. Im Hintergrund wird ein Industriegebiet deutlich.

Die Brikettfabrik ist ein geschlossener Komplex mit Verwaltungs- und Wohngebäuden sowie den Funktionalbauten zur Herstellung und Verarbeitung von Briketts und Nasspresssteinen sowie deren Versand. Mit Ausnahme des Kesselhauses, das nur noch teilweise steht, sind alle wichtigen Gebäude der Brikettproduktion im Grundbestand vorhanden.

Der Gesamtkomplex gliedert sich in drei Einzelstandorte:

  1. Der „Braunkohlenwald“ stellt die Entstehung der Braunkohle dar und lässt den Besucher diese an rezenten Vertretern nachvollziehbar erleben. Durch gefundene Pflanzenfossilien in den Tonablagerungen der Tagebaue sind Bindeglieder zwischen den einzelnen Pflanzengesellschaften und einem einzigartigen landschaftsarchitektonischen Gesamtensemble erlebbar geworden, das es so in Deutschland nicht noch einmal gibt.
  2.  Im technischen Denkmal, die Brikettfabrik, wird dem Besucher die Herstellung des Briketts aus Rohbraunkohle am originalen Maschinenbestand von 1873/1883 aufgezeigt.
  3. Der letzte Abschnitt in der Gesamtführung bildet das einzige Ofenmuseum in Mitteldeutschland. Hier wird der „Energieträger“ Brikett dem „Energieumwandler“ Ofen gedanklich zugeführt.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Barrierearmut

Öffnungszeiten

April bis November

Montag bis Freitag, Feiertage

10 bis 13 Uhr

Postanschrift

Herrmannschacht Zeitz
Naumburger Straße 99
06712 Zeitz

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

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Weitere Museen entdecken

Melanchthonhaus

Das Bild zeigt eine Reihe von Häuser, in deren Mitte sich das Melanchthonhaus befindet. Das ehemalige Wohnhaus von Melanchthon besitzt eine helle Steinfassade und einen hellen Staffelgiebel. Daneben befindet sich ein moderner Anbau aus dunkelgrauem Stein ohne Dach. Daran schließt sich ein langes Gebäude mit vielen kleinen Fenstern mit Rundbögen an.

Lernen Sie Melanchthon, den Humanisten und Reformator, in seinem originalen Haus kennen.

Ort: Wittenberg

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Auf dem Bild ist ein Fotoapparat der Bauart Laufbodenkamera dargestellt. Die Kamera besitzt einen sogenannten Faltenbelag, das ist eine Art elastischer und in Falten gelegter schwarzer Schlauch, der sich „ziehharmonikaartig“ auseinanderziehen lässt. Um den Faltenbelag wurden zwei helle Holzrahmen befestigt. Im Hintergrund befindet sich ein Regal mit weiteren Kameramodellen.

Im Industrie- und Filmmuseum entdecken Sie die Geschichte von Agfa und ORWO am ehemaligen Produktionsstandort in Wolfen. Anhand der Originalmaschinen erfahren Sie, wie und unter welchen Bedingungen Foto- und Kinefilm sowie Chemiefasern in der einst zweitgrößten Filmfabrik der Welt hergestellt wurden.

Ort: Bitterfeld-Wolfen

Hüttenmuseum Thale

Außenansicht des Hüttenmuseums Thale: Das Museum Thale besitzt eine weiße Fachwerkfassade. Daneben befindet sich ein kleineres rotes Backsteingebäude. Vor dem Gebäudekomplex steht der vordere Part einer grünen Lokomotive.

Im Hüttenmuseum und an der Dampfmaschine Nr. 7 ist man dem Eisen auf der Spur. Der Besucher erfährt, welche Produkte aus Eisen von wem und wie hergestellt wurden und werden.

Ort: Thale