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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum im Schloss Lützen

Lützen

Tabakspfeife mit dem Bildnis J.G.Seumes Schloss Lützen Boklund Räuber

Das Museum ist im Schloss von Lützen.
Es zeigt die Stadt-Geschichte von Lützen.

In Lützen fanden zwei berühmte Schlachten statt.
Mit sehr vielen kleinen Zinn-Soldaten sind die Schlachten nachgestellt.

Man sieht auch Funde aus diesen Schlachten.

Im Zentrum Lützens, inmitten eines kleinen Parks gelegen, ragt das Schloss mit seinem 43 Meter hohen Turm in den Himmel. Erste Unterlagen belegen den Bau einer Burg durch die Merseburger Bischöfe im Jahr 1252. Im 14. Jahrhundert wurde diese zu einer Burganlage mit Wassergraben ausgebaut. Erst 1538 hat Bischof Sigismund von Lindenau Umbauarbeiten zu einem Renaissanceschloss vornehmen lassen. Die Rundtürme, Erker sowie die obere Etage hat Johann August Patzschke, in dessen Besitz sich das Schloss im 19. Jahrhundert befand, abtragen lassen. Auch der Wassergraben existiert nicht mehr.

Der wohl berühmteste Gast des Schlosses war Generalissimus Albrecht von Wallenstein. Er bezog hier, vom 5. zum 6. November 1632, vor der Schlacht bei Lützen Quartier. Heute befindet sich in „Wallensteins Stube“ das Schlosscafé.
1928 wurde dann ein Museum im Schloss eröffnet. Heute hat es vom gesamten Schloss Besitz ergriffen. Ausstellungsschwerpunkte sind der 30jährige Krieg, die napoleonischen Befreiungskriege, speziell im Jahr 1813, die Schlachtfeldarchäologie in Lützen, der Dichter Johann Gottfried Seume sowie die Stadtgeschichte. Zwei große Dioramen stellen die Schlacht bei Lützen am 6./16. November 1632 (3600 Zinnfiguren) sowie die Schlacht bei Großgörschen am 2. Mai 1813 (5500 Zinnfiguren) dar. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu den verschiedensten Themen und auf dem Dachboden befindliche Ausstellungsstücke aus „Omas Zeiten“ heißen außerdem jeden Besucher herzlich willkommen.

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