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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Petersberg

Petersberg

Hauptgebäude, Hof und Museum Eingang Museum Petersberg Schusterwerkstatt Buchlesung Schulprojekt

Das Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Petersberg ca. 12 km nördlich von Halle. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin (1098 – 1157).

Weitere Ausstellungen informieren über die Kultur- und Sozialgeschichte und das dörfliche Handwerk im 18., 19. und frühem 20. Jahrhunderts des ehemaligen Saalkreises. Eine historische Backstube mit einem altdeutschen Ofen wird an einigen Tagen im Jahr für die Besucher in Betrieb genommen.
Das Museum bietet seinen Besuchern im Jahresverlauf eine große Anzahl von Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch ist ein Gang zur Stiftskirche St. Petrus empfehlenswert.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 04.02.2017 bis 05.03.2017
Mitteldeutsche Stadt- und Flusslandlandschaften
zeigt Kalender und Originale

Vom 04. Februar bis zum 05. März 2017 zeigen die Galerie KunstLandschaft und der GalerieVerlag Mitteldeutschland – sie haben beide ihren Sitz in Halle - die Originale zu den Kunstkalendern 2017 und aktuelle Arbeiten der beteiligten Künstler. Diese Form des Ausstellungsformates wird bereits zum 9. Mal in Zusammenarbeit zwischen dem Museum Petersberg, der Galerie KunstLandschaft und dem GalerieVerlag präsentiert. Die von Verlagschefin Arne-Grit Gerold und Galeriechef Robert Stephan herausgegebenen Kalender sind polygrafische Produkte von exzellenter Qualität. Angeboten werden sie als bewusste Alternative zu den verbreiteten Massenkalendern der Großverlage. In diesem Jahr wird ein ausgewähltes Repertoire von den fünf Künstlern Claudia Meinicke, Sabine Böhm, Eveline Köhler, Volker Seifert und Roland Gräfe gezeigt.
Die aus Boizenburg an der Elbe stammende Künstlerin Claudia Meinicke lebt heute in Merseburg. In diesem Jahr zeigt sie neue Aquarelle mit Motiven der Städte Leipzig, Dresden und Halle (Saale). Eveline Köhler stellte die Bilder für den Kunstkalender „Beschauliches Halle“ zur Verfügung. Seit 1999 freiberuflich-künstlerisch in Halle tätig, profilierte sie sich mit eigenem Malstil zu einer anerkannten und in weiten Kreisen bekannten Künstlerin von Halle. Für die Arbeiten der hier ausgewählten bedeutenden und markanten Bauwerke fand sie eine unverwechselbare Farb- und Formensprache. Ihre Bilder strahlen eine geheimnisvolle Ruhe aus und laden zum genaueren Hinschauen ein.
Die aktive Hinwendung zu der Bildenden Kunst setzte bei Roland Gräfe erst relativ spät ein. Im Jahr 2001 beendete er sein abwechslungsreiches Berufsleben und wandte sich intensiv dem eigenständigen künstlerischen Tun – der Malerei – zu.
Der Maler, Grafiker und Kunsthistoriker Volker Seifert wurde im Jahre 1966 geboren. Die filigranen Tuschzeichnungen seines Wandkalenders "Halle-Impressionen" sind im quadratischen Format gehalten. Es gelingt ihm, mit der Schwarzweißtechnik wundervolle und beeindruckende Licht-Schatten-Effekte auf das Papier zu bringen. In der diesjährigen Schau werden erstmals auch Ölgemälde von Seifert gezeigt. Die Bilder der Künstlerin Sabine Böhm beeindrucken besonders durch ihre sakrale Ausdrucksform, welche beim Betrachten eine Dreidimensionalität und die Anmutung von kostbarer Glasmalerei erzeugen. Sabine Böhm wählt Seide als Malgrund. Das verlangt eine sichere Hand. Sie beherrscht die Aquarelltechnik auf Seide ebenso perfekt wie die Konturentechnik und hat es auf diesem speziellen Gebiet der Malerei zu wahrer Meisterschaft gebracht.
Auch in diesem Jahr beweist sich das Thema Stadt- und Flusslandschaften des mitteldeutschen Raumes als ein geradezu unerschöpflich für unterschiedlichste künstlerische Handschriften und Ausdrucksformen