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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Schlossmuseum Quedlinburg

Quedlinburg

Anna Amalia Thronsaal des Schlosses Gelber Saal mit Galerie

Das Museum zeigt die Geschichte von Quedlinburg.
Man sieht Dinge von viel früher.
Man sieht zum Beispiel den Bronze-Schatz vom Lehof-Berg.
Er ist aus der Bronze-Zeit, vor etwa 3 000 Jahren.
Bronze ist ein Metall.

Man lernt auch etwas über die Ritter-Zeit in Quedlinburg.
Man lernt zum Beispiel etwas über den Vater von Otto dem Großen.

Eine Ausstellung zeigt die Geschichte vom Burg-Berg.
Man sieht auch den „Raubgrafen-Kasten“.
Das ist ein Gefängnis aus Holz.

Das in einem Renaissanceschloss aus dem 16./17. Jahrhundert untergebrachte Museum vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichte und die frühmittelalterliche Besiedlung des Gebietes. Weiterhin wird die Entwicklung des Burgberges von der Königspfalz Heinrich I. zum freiweltlichen, reichsunmittelbaren Damenstift dargestellt. Außerdem werden wichtige Aspekte der Stadtgeschichte beleuchtet. Zu den herausragenden Objekten geh¨ren der bronzezeitliche Hortfund vom Lehof sowie die Goldscheibenfibel aus Groß-Orden.

Besonders eindrucksvoll ist der „Raubgrafenkasten“, ein hölzernes Gefängnis, um das sich Legenden über die Gefangennahme des Grafen Albrecht II von Regenstein ranken. Die Repräsentationsräume geben einen Einblick in die adelige Wohnkultur des 17. Und 18. Jahrhunderts. Im ottonischen Kellergewölbe, dem ältesten ottonischen Profanbau, erhält der Besucher Informationen über die Pfalzgeschichte Quedlinburgs und seiner ottonischen Herrscher. In einem weiteren Ausstellungsteil wird unter dem Titel „Geschichte und Propaganda“ der Frage nachgegangen, wie die mittelalterliche Quedlinburger Geschichte vor allem von den Nationalsozialisten vereinnahmt und missbraucht wurde.

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