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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Meckelsche Sammlungen

Halle

Skelett einer Doppelbildung aus der Meckelschen Sammlung

Dieses Museum zeigt eine große und berühmte anatomische Sammlung.
Anatomie heißt: wie ist ein Körper aufgebaut?

In einer anatomischen Sammlung sieht man „Präparate“ zu Lernzwecken.
„Präparate“ sind haltbar gemachte tote Lebewesen oder Skelette (Tiere, Menschen)

Die Meckelsche Sammlung hat menschliche und tierische „Präparate“.

Medizin-Studenten arbeiten mit der Sammlung.
Besucher sollen vorher anrufen, wenn sie die Sammlung anschauen möchten.

Die Anatomischen Sammlungen der Universität Halle gehören zu den umfangreichsten ihrer Art in Europa. Sie verfügen über Präparate von unschätzbarem Wert. Der hallesche Anatom Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755-1803) baute die von seinem Vater Johann Friedrich Meckel d. Ä. (1724-1774) geerbte und begründete Sammlung aus. Sein Sohn Johann Friedrich Meckel d. J. (1781-1833), der etwa drei Fünftel des Präparatebestandes hinzufügte, begründete die wissenschaftliche Teratologie, die Lehre von den Fehlbildungen. Die Meckelschen Sammlungen bestehen heute aus einem human-anatomischen und einem vergleichend-anatomischen Sammlungsbereich. Der Sammlungsbestand zählt weit über 7.000 Präparate.