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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum für Naturkunde und Vorgeschichte

Dessau-Roßlau

Mammut Urnengrab Mineralien rekonstruiertes Rentierjägerzelt Großdiorama: Dachs

Das Museum ist in einem Turm.
Man geht über sechs Stockwerke.
Dabei geht man "d­urch die Erdgeschichte“.
Man sieht, wie sich die Erde veränderte.

Man sieht nachgebaute Tiere, die es heute nicht mehr gibt.
Es gibt auch ein nachgebautes Zelt von Jägern aus der Steinzeit.

Auch Tiere und Pflanzen, die es heute an der Elbe gibt, sind ein Thema.

Das Museum befindet sich im ehemaligen, um 1750 erbauten Leopold-Dank-Stift. Der stadtbildprägende 40 m hohe Turm entstand um 1850 nach dem Vorbild des Spitals St. Spirito bei Rom. Mit der Turmbesteigung unternimmt der Besucher über sechs Stockwerke hinweg einen "Gang durch die Erdgeschichte“. Die Ausstellung „Schätze aus dem Untergrund“ zeigt die Entwicklung der Landschaft im Laufe von Millionen Jahren. Besonders beliebt sind Rekonstruktionen ausgestorbener Tiere wie urtümliche Reptilien, Mammut, Höhlenbar und Wollnashorn. Das rekonstruierte Rentierjägerzelt begeistert vor allem jüngere Besucher. Die Tier- und Pflanzenwelt der Auenlandschaften des "Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe“ und des dazugehörigen Gartenreichs Dessau - Wörlitz wird in naturnahen Großdioramen vorgestellt. Der Besiedlung Dessaus von der Zeitenwende bis zum Mittelalter ist ebenfalls ein Ausstellungsteil gewidmet.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 15.02.2017 bis 30.11.2017
„Evolution unterwegs“

Die Ausstellung wurde vom Museum am Schölerberg, Osnabrück konzeptiert und erstellt.
Ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitmaterial liegt für Interessierte aus.

Sonderausstellung vom 23.04.2017 bis 30.11.2017
„Tierfabeln – Martin Luther“

Tierfabeln gehen auf den griechischen Dichter Äsop (vermutlich 6. Jahrhundert vor Chr.) zurück. Im 15. Jahrhundert erschien von dem Ulmer Arzt Heinrich Steinhöwel (1412-1482) eine Fabelsammlung in lateinischer Sprache. Luther meinte, dass Fabeln von besonders hohem erzieherischem Wert seien. Deshalb übersetzte er sie aus dem Lateinischen.
Anlässlich des Reformationsjubiläums werden in der Ausstellung Fabeln aus unterschiedlichem Material ausgestellt. Der Dessauer Autor und Sammler kulturhistorischer Zinnfiguren Hans-J¨rg Rammelt zeigt mittels Zinnfiguren verschiedene Fabelszenen.
Der Dessauer Grafiker Olaf Rammelt schuf Grafiken mit Motiven von Fabeln.
Mit originalen Tierpräparaten des Museums werden Fabeln aus zoologischer Sicht dargestellt. Steckbriefe der einzelnen Tierarten vermitteln Artenkenntnis der ausgestellten Hauptdarsteller.

Veranstaltungen

29.11.2017 von 19 Uhr bis 20.30 Uhr
Laufkäfer in Kröteneimern.
Lichtbildervortrag. KONSTANTIN BÄSE, AG Entomologie.
(MNVD, Nebengebäude, Askanische Str. 30)

02.12.2017 von 14 Uhr bis 17 Uhr
Lieb und/oder teuer? Experten begutachten Ihre Familienschätze.
(MNVD, Nebengebäude, Askanische Str. 30)

04.12.2017 von 16 Uhr bis 18 Uhr
Val Camonica – ein religiöses Zentrum der Bronzezeit.
Lichtbildervortrag. Törtener Str. 44.
HANS-PETER HINZE, AG Archäologie und Vorgeschichte.

05.12.2017 von 18 Uhr bis 19:30 Uhr
Wir sind gekommen, um zu bleiben – Waschbären in Deutschland.
Themenabend. HEIKE SETZERMANN & DIRK VORWERK, AG Säugetiere.
(MNVD, Nebengebäude, Askanische Str. 30)

06.12.2017 von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Bilder aus der Sammlung eines heimischen Naturfotografen.
Lichtbildervortrag. THOMAS HINSCHE, OVD.
(MNVD, Nebengebäude, Askanische Str. 30)

17.12.2017
Wasservogelzählung
OVD

28.12.2017 um 09:00 Uhr
OVD-Jahresend-Exkursion.
Treffpunkt wird in der Tagespresse bekannt gegeben.
GUIDO PUHLMANN, ROLAND SCHMIDT, OVD.