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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum für Stadtgeschichte Dessau

Dessau-Roßlau

Museum für Stadtgeschichte Dessau Leopold III Friedrich Franz

Auf drei Etagen veranschaulicht die 2005 neu eingerichtete Ausstellung die Entwicklung der um 1180 gegründeten Kaufleute- und Handwerkersiedlung "Dessowe“ zur Residenzstadt der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Dessau bis hin zur Hauptstadt der vereinigten Herzogtümer Anhalts bzw. seit 1918 des Freistaates Anhalt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Fürstenhaus Anhalt-Dessau mit dem "Alten Dessauer“ Leopold I und Leopold III Friedrich Franz, dem Schoepfer des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs. Der Entwicklung Dessaus zur Industriestadt seit dem 19. Jahrhundert mit Unternehmen wie der Deutschen Continental Gas Gesellschaft, den Hugo-Junkers-Werken und anderen ist eine weitere Ausstellung gewidmet. Auch auf Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte, die in Dessau gelebt haben, wird eingegangen wie u. a. Moses Mendelssohn, Wilhelm Müller, Samuel Heinrich Schwabe und Kurt Weill.
Die Ausstellungen des Museums sind Teil des Gesamtprojektes „Gemeinsam sind wir Anhalt“ zur Darstellung der anhaltischen Landesgeschichte, an dem sich die Museen in Ballenstedt, Bernburg, Coswig, Harzgerode, Köthen, Zerbst und Jever beteiligen. Dieses Projekt wird mittels einer multimedialen Präsentation dem Besucher vorgestellt.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 07.02.2018 bis 29.07.2018
Was übrig bleibt.
– Aus dem Nachlass des Dessauer Malers Erich Schmidt-Uphoff (1911–2002)

Am 6. Feb. 2018 um 17 Uhr eröffnet das Museum für Stadtgeschichte Dessau in Kooperation mit dem Verein für Kultur und Geschichte in Anhalt|Dessau die Ausstellung "Was übrig bleibt – Aus dem Nachlass des Dessauer Malers Erich Schmidt-Uphoff (1911–2002)“. Gezeigt werden bislang nur selten präsentierte Werke aus verschiedenen Lebensphasen des Künstlers. Bereits als Schüler in Zwickau malerisch begabt, entwickelt er sein Talent an der Kunstschule Dresden mit farblich und kompositorisch mutigen Studien weiter. Die Zeitumstände (1933) beenden diese Phase. 1934 beginnt er als Lackierer, später als Gebrauchsgrafiker bei Junkers. Nach dem Krieg freiberuflich tätig, entstehen moderne traumverlorene Bilder. Diese fruchtbare künstlerische Phase wird durch die Formalismusdebatte in der DDR der fünfziger Jahre beendet. Schmidt-Uphoff verlegte sich nun auf baugebundene dekorative Arbeiten für den öffentlichen Raum, in Betrieben und Gaststätten der Stadt Dessau. Großformatige Aquarelle bestimmen sein Spätwerk, die von ihm genannten "Unterwegsbilder“.

Veranstaltungen

25.02.2018 um 11:00 Uhr
Kurt Weill und Dessau
Sonderführung zu Weills Kinder- und Jugendjahren in Dessau, seinen Beziehungen zur jüdischen Gemeinde, dem Dessauer Theater sowie dem anhaltischen Herzogshaus.

04.03.2018 um 11:00 Uhr
Kurt Weill und Dessau
Sonderführung zu Weills Kinder- und Jugendjahren in Dessau, seinen Beziehungen zur jüdischen Gemeinde, dem Dessauer Theater sowie dem anhaltischen Herzogshaus.

11.03.2018 um 11:00 Uhr
Kurt Weill und Dessau
Sonderführung zu Weills Kinder- und Jugendjahren in Dessau, seinen Beziehungen zur jüdischen Gemeinde, dem Dessauer Theater sowie dem anhaltischen Herzogshaus.

18.03.2018 um 15:00 Uhr
Buchpräsentation
In der vom Museum für Stadtgeschichte Dessau herausgegebenen Schriftenreihe "Zwischen Wörlitz und Mosigkau“ sind zwei neue Publikationen erschienen.

Aus dem Gedächtnis der jüngeren Generation längst verschwunden, ist die Kenntnis, dass der heutige Pollingpark zwischen 1876 und 1889 ein Gottesacker, der sogenannte Friedhof II, war. Die Autoren Hans-Joachim Mellies und Klaus Behrmann sind anwesend und werden anhand von Lichtbildern über den druckfrischen Band "Personen und Persönlichkeiten. Neue Erkenntnisse zum Dessauer Friedhof III nebst einem Spaziergang über den vergessenen Friedhof III“ berichten.

Neu und an diesem Tag ebenfalls zu erwerben, ist das Buch der Autoren Günter Ziegler und Kathleen Neubert "Häuserbuch der Stadt Dessau II/2“, das sich dem ersten Straßenzug des ab 1872 entstandenen Dessauer Bahnhofsviertels, der Straße Am Bahnhof, widmet.