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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Gemeinsam sind wir Anhalt

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Benannt nach der Burg Anhalt über dem Selketal bei Harzgerode, lebt das ehemalige Fürstentum Anhalt im Landesnamen Sachsen-Anhalt fort. Die Geschichte Anhalts umfasst seit dem Aufstieg der Askanier im 11. Jahrhundert mehr als neun Jahrhunderte. Von Ballenstedt im Harz über die Saale bei Bernburg bis hin zur Landschaft der mittleren Elbe und unteren Mulde bei Dessau im Fläming reicht das anhaltische Territorium. Die fassettenreiche Geschichte Anhalts spiegelt sich besonders in den sieben Stadt- und Regionalmuseen in Ballenstedt, Bernburg, Coswig, Dessau, Harzgerode, Köthen und Zerbst sowie Jever wieder, die sich in dem gemeinsamen dezentralen Ausstellungsprojekt „Gemeinsam sind wir Anhalt" zusammen gefunden haben. In jedem dieser Museen wird ein besonderer Teilaspekt der anhaltischen Geschichte dargestellt.

Ein besonderer Partner des Projektes ist die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, die federführend in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. und den Museen an einer historischen Topographie des historischen Anhalts arbeitet. Eine Datenbank ist bereits aufgebaut unter
www.anhalt-ansichten.de

Das Projekt „Gemeinsam sind wir Anhalt" wird vom Land Sachsen-Anhalt umfangreich gefördert. Schirmherr des Projektes ist der Landtagspräsident Prof. Dr. Adolf Spotka.

Ansprechpartner zum Projekt „Gemeinsam sind wir Anhalt":
Jan William Howard, Bachgedenkstätte im Schloss Köthen und Historisches Museum für Mittelanhalt
Tel.: (0 34 96) 21 25 46
E-Mail: histbach@freenet.de

Günter Ziegler, Amt für Kultur, Sport und Tourismus Dessau
Tel.: (03 40) 203 10 41
E-Mail: guenter.ziegler@dessau.de

Ansprechpartner zum Projekt „Historische Topographie Anhalts":
Dr. Norbert Michels, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Tel.: (03 40) 66 12 60-00
E-Mail: gemaeldegalerie@georgium.dessau.de

Projektmuseen:

Städtisches Heimatmuseum Ballenstedt
Zum Projekt „Gemeinsam sind wir Anhalt" trägt das Museum mit mehreren Ausstellungen bei. Während im Schloss eine Ausstellung zum Aufstieg der Askanier präsentiert wird, erfährt der Besucher im Barockpalais (Heimatmuseum) einiges über die askanische Residenz der Fürsten von Anhalt-Bernburg. Ein besonderer Schwerpunkt ist die anschauliche und informative Ausstellung zu Leben und Wirken Wilhelm von Kügelgen, der als Herzoglicher Hofmaler und Kammerherr am Hof gedient hat.
Ansprechpartner: Eberhard Nier
Tel.: (03 94 83) 88 66

Museum Schloss Bernburg
Mit drei Ausstellungen beteiligt sich das Museum Projekt „Gemeinsam sind wir Anhalt". Die modern gestaltete Ausstellung der Historischen Anhaltischen Mineraliensammlung bietet einen anschaulichen Überblick über den Reichtum an Bodenschätzen im Harzvorland sowie zur Bedeutung des anhaltischen Bergbaus. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Ausstellung anhaltischer Münzen und Medaillen. In Vorbereitung befindet sich eine Ausstellung zu Christian I zu Anhalt-Bernburg, der im Dienst des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz im Vorfeld der am Vorabend und zu Beginn des 30igjährigen Krieges eine bedeutende Rolle als Feldherr und Diplomat spielte.
Ein Besuch der Fürstengruft in der Schlosskirche St. Aegidien, die im Rahmen des Projektes konserviert werden konnte, ist zu empfehlen.
Ansprechpartner: Dr. Roland Wiermann
Tel.: (0 34 71) 62 50 07
E-Mail: museumschlossbernburg@t-online.de

Museum Coswig
Die 2002 eingerichtete Ausstellung mit dem Thema „Gewässer in Anhalt" weist auf die wirtschaftliche Bedeutung der Flüsse für die anhaltische Geschichte, Kultur und Politik hin.
Ansprechpartner: Karl Schmidt
Tel.: (03 49 03) 6 10 52
E-Mail: museum@coswig-online.de

Museum für Stadtgeschichte Dessau
Im Zentrum der 2005 eröffneten Ausstellungen steht die Geschichte Anhalt-Dessaus vor, die mit Personen und Institutionen weit über die Grenzen des Landes gewirkt haben. Das Wirken des Fürsten Leopolds I zu Anhalt-Dessau wird ebenso gewürdigt wie Fürst Leopold III Friedrich Franz zu Anhalt-Dessau als Schöpfer des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs. Der Bogen reicht bis in die neuere Zeit zu den Künstlern am Bauhaus Dessau und Hugo Junkers.
Ergänzt werden die Ausstellungen durch eine konzentrierte Präsentation der Themen anderer Museen. Diese wird durch Multimediastationen ergänzt, an denen sich die Besucher über die anderen Museen informieren können.
Ansprechpartner: Günter Ziegler
Tel.: (03 40) 204 10 41
E-Mail: guenter.ziegler@dessau.de

Heimatstube Schloss Harzgerode
Zu Harzgerode gehören auch die Ortsteile Mägdesprung und der Kurort Alexisbad. Die Heimatstube im Schloss Harzgerode informiert mit einer neuen Ausstellung über die vielfältigen Produkte des künstlerisch hochwertigen berühmten Eisenkunstguss aus Mägdesprung. Ein Besuch im Carlswerk im Ortsteil Mägdesprung bietet in diesem Zusammenhang einen Einblick in die Gewinnung, Verhüttung und Verarbeitung von Eisen.
Die Kirche St. Marien in Harzgerode beteiligt sich ebenfalls an dem Projekt „Gemeinsam sind wir Anhalt".
Ansprechpartner: Elke Schindler
Tel.: (03 94 84) 31 420
E-Mail: schindler@harzgerode.de
sowie
Pfarrerin A. Dittrich
Tel.: (03 94) 84) 23 34
E-mail: stmarienharzgerode@web.de

Schlossmuseum Jever – Kulturhistorisches Museum in Friesland
Jever gehörte von 1667 bis 1793 zum Fürstentum Anhalt-Zerbst. Zahlreiche originale Ausstattungen im Schloss, die aus Anhalt nach Jever gebracht wurden, erinnern noch an diese Zeit. Das Museum trägt mit der Ausstellung „Ferne Fürsten" zum Gemeinschaftsprojekt bei.
Ansprechpartner: Dr. Antje Sander,
Tel.: (0 44 61) 96 93 50
E-Mail: schlossmuseum.jever@ewetel.net

Historisches Museum für Mittelanhalt und Bach-Gedenkstätte im Schloss Köthen
Im Zentrum der Ausstellungen steht die Würdigung der Tätigkeit von Johann Sebastian Bach als Hofkapellmeister am Köthener Hof von 1717 bis 1723. Ein weiterer Höhepunkt ist die Ausstellung zu Fürst Ludwig, der „Fruchtbringenden Gesellschaft" und dem Dreißigjährigen Krieg. Eine Ausstellung zu Samuel Hahnemann und Arthur Lutze erinnert an Köthen als Zentrum der Homöopathie.
Ansprechpartner: Inge Streuber und Jan William Howard
Tel.: (0 34 96) 21 25 46
E-Mail: histbach@freenet.de

Museum der Stadt Zerbst und Sammlung Katharina II
Im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojektes wird mit einer neu gestalteten Ausstellung auf die Bedeutung der Stadt Zerbst als Zentrum der Reformation in Anhalt eingegangen, wozu auch das Gymnasium illustre die erste anhaltische Universität gehörte. Eine funktionstüchtige Druckerpresse erinnert an die erste Druckerei in Anhalt.
In einem Barockgebäude auf der Zerbster Schlossfreiheit wird an die Zerbster Prinzessin Sophie Auguste Friederike erinnert, die als russische Zarin Katharina II Bedeutung erlangte.
Ansprechpartner: Hans-Jürgen Friedrich
Tel. u. Fax: (0 39 23) 42 28

Weitere Museen und Sammlungen zur anhaltischen Geschichte

Dessau
Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau
Kulturstiftung DessauWörlitz mit Schloss Luisium, Schloss Mosigkau, Schloss Oranienbaum, Schloss Wörlitz
Stiftung Bauhaus Dessau
Technikmuseum Hugo Junkers
Heimatstube Dessau-Alten

Gröbzig
Museum Synagoge Gröbzig

Köthen
Naumann-Museum Köthen

Partner

Anhaltische Landesbücherei Dessau
Bedeutendste anhaltische Regionalbibliothek mit äußerst wertvollen Buchbeständen.

Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt
Abteilung Dessau
Heidestraße 21
06842 Dessau-Roßlau
Tel.: (03 40) 51 98 96-40 (Besuchersaal)
Tel.: (03 40) 51 98 96-0 (Zentrale)
Fax: (03 40) 51 98 96-90
E-mail: dessau@lha.mi.sachsen-anhalt.de

Verein für Anhaltische Landeskunde e.V.
Verein betreibt, unterstützt und veröffentlicht Forschungen über das historische Anhalt; Durchführung von Kolloquien, Vortragsreihen und Exkursionen.

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Die Schlösser in Köthen und Plötzkau sowie Teile der Schlossanlage Bernburg befinden sich im Eigentum der Stiftung.