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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Aktuelles

Aus den Museen


Bitterfeld
Kreismuseum Bitterfeld

Am 11. September 2019, 14:00 Uhr präsentiert Dr. Klaus Deubel im Kreismuseum Bitterfeld seinen Vortrag "Fotopirsch im Goitzschewald“.

"Der Bitterfelder Naturfotograf Klaus Deubel lässt uns in dem Vortrag "Fotopirsch im Goitzschewald“ an seinen Erlebnissen bei der Fotografie von Tieren und Pflanzen im Goitzschewald teilhaben.
Nach einer kurzen Einführung mit Bildern von der Umgestaltung der Goitzsche vom Tagebau zum Landschaftsschutzgebiet zeigt er in einer audiovisuellen Show zahlreiche Naturfotografien. Sein Hauptaugenmerk hat Herr Deubel dabei auf die zahlreichen Schmetterlinge und Libellen gelegt, von denen er schöne Makroaufnahmen angefertigt hat. Weitere Höhepunkte der Fotoschau sind Aufnahmen von weißen Rehen aus den Jahren 2009 - 2011 und von der Aufzucht der Fischadler. Dazu kommen noch Aufnahmen von Reptilien und weiteren Wasservögeln. Die Tierfotos werden von Landschaftsaufnahmen der Goitzsche umrahmt.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt beträgt 2,50 € bzw. 1,50 € ermäßigt. Um Voranmeldung wird gebeten.


Dessau
Bauhaus Dessau

Das Bauhaus wird 100!
Verstärken Sie das Team der Vermittlung:
Werden Sie Gästeführer*in im neuen Bauhaus Museum Dessau

Im Jahr 2019 feiert Deutschland das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses. Bis heute ist Dessau die Stadt, die am stärksten mit dem Bauhaus verbunden wird. 1919 in Weimar gegründet, hat das Bauhaus in Dessau von 1925 bis 1932 seine Blütezeit erlebt. Alle drei Bauhaus-Direktoren haben hier gelebt und gearbeitet. Und Dessau ist die Stadt mit den weltweit meisten Bauhausbauten. Seit 1996 zählt das Bauhaus zum UNESCO-Welterbe.

Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist in Dessau die Eröffnung des Bauhaus Museums Dessau. Unter dem Titel Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung. erwartet die Besucher*innen auf 1.500 qm eine Ausstellung zur Geschichte des Bauhauses als Hochschule, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das Leben neu und anders zu denken.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, um für die Stiftung Bauhaus Dessau besonders im neuen Bauhaus Museum in der Vermittlung aktiv zu werden.

Freiberufliche Honorarkräfte: Führungen für Erwachsene
Sie sind kommunikativ, neugierig, sympathisch, sprachlich gewandt und haben ein souveränes Auftreten, auch vor der Gruppe? Sie verstehen es, Geschichte und Geschichten lebendig zu erzählen? Sie sind erfahren im Umgang mit Gruppen und Fragen bringen Sie ebenso wenig aus dem Konzept wie Geschehnisse in der Gruppe? Und – Sie begeistern sich für das Bauhaus?

Die Führungen an der Stiftung Bauhaus Dessau zeichnen sich durch die Vermittlung eines fundierten Wissens zum Bauhaus, seiner Architektur und seinen Protagonist*innen aus. Wir suchen zur Erweiterung des Teams freie Honorarkräfte aus dem Umfeld von Kunstgeschichte, Architektur, Design und Gestaltung.

Wir suchen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt, idealerweise bereits ab September, Gästeführer*innen für unsere Sammlungspräsentation im Bauhaus Museum Dessau und darüber hinaus für die originalen Bauhausbauten. Unsere Führungen möchten wir in erster Linie in Deutsch und in Englisch, aber auch in anderen Fremdsprachen anbieten.

Wichtig ist ein konstantes Kontingent an zeitlicher Verfügbarkeit, das Wochenenden einschließt, wobei die Tätigkeit im zeitlichen Aufwand saisonal unterschiedlich (Hauptsaison Ostern – 31. Oktober) ist. Die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis nach erfolgter Leistung. Auf Grund der hohen Nachfrage unserer Gäste können wir Ihnen gute Verdienstmöglichkeiten in Aussicht stellen.

Bei Interesse nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf, stellen Sie uns Ihre Fragen oder senden Sie uns Ihre Bewerbung (Lebenslauf, Nachweis von Erfahrungen sowie kurzes Motivationsschreiben).

Ihre Ansprechpartnerin ist Nicole Prag (prag@bauhaus-dessau.de).

Ihre Daten sind uns wichtig!
Mit Ihrer Bewerbung werden Ihre personenbezogenen Daten bei uns allein für den Zweck des Bewerbungsverfahrens erhoben und verarbeitet. Mit Abschluss des Bewerbungsverfahrens, spätestens aber nach 6 Monaten, werden die Daten gelöscht. Die Datenschutzrichtlinien der Stiftung Bauhaus Dessau finden Sie auf der Homepage.


Erstcheck Provenienzforschung
nach NS-verfolgungsbedingtem entzogenem Kulturgut an 17 Museen in Sachsen-Anhalt
Im Oktober 2017 startete der Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. die zweite Runde des Erstchecks Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt. Im aktuellen Provenienzrecherche-Projekt des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e.V. wird von Oktober 2017 bis Oktober 2019 an Museen in Sachsen-Anhalt die Provenienzforscherin Sabine Breer nach Hinweisen auf NS-Raubgut suchen.

Beteiligt sind das Museum Schloss Bernburg, das Kreismuseum Bitterfeld, das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Dessau, das Freilichtmuseum Diesdorf, das Museum Schloß Neuenburg in Freyburg, das Museum Heineanum in Halberstadt, das Prignitz-Museum am Dom Havelberg, Museum im Schloss Lützen, das Kreismuseum Osterburg, die Städtischen Museen in Tangermünde, das Spengler-Museum in Sangerhausen, das Salzlandmuseum in Schönebeck, das Winckelmann-Museum in Stendal, das Börde-Museum Burg Ummendorf, das Museum Schloß Neu-Augustusburg in Weißenfels, das Harzmuseum Wernigerode und das Heimatmuseum im Schloss Zörbig.

Die 17 Museen befinden sich in vorwiegend kommunaler Trägerschaft. Neben 14 Stadt- und Regionalmuseen werden auch die Bestände von zwei Naturkundemuseen und einem Archäologie- und Kunstmuseum untersucht.

Der derzeitige "Erstcheck“ knüpft an das Pilotprojekt an, das 2016/2017 an fünf Museen in Sachsen-Anhalt durchgeführt wurde und bei dem zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Im Museum Aschersleben, Gleimhaus Halberstadt, Danneil-Museum Salzwedel, Altmärkischen Museum Stendal und Museum Schloß Moritzburg Zeitz suchte Provenienzforscher Mathias Deinert nach Spuren von NS-bedingt entzogenem Kulturgut.

Auch im aktuellen Projekt wird geprüft, ob es Objekte in den Museen gibt, die im Verdacht stehen, ihren Besitzern in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig entzogen worden zu sein. Über den Erstcheck soll also geklärt werden, ob eine weitere vertiefende Provenienzforschung an den beteiligten Museen empfehlenswert ist.

Drüber hinaus erhofft sich der Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. auch Erkenntnisse zur Geschichte der Museen und ihrer Sammlungen sowie über die personellen Verflechtungen der Museumsleiter und der örtlichen Akteure in der Zeit des Nationalsozialismus. Ebenso können vermutlich neue Informationen für die Grundlagen- und Kontextforschung, etwa zum Kunsthandel der NS-Zeit in Sachsen-Anhalt ans Licht gebracht werden.

Das Erstcheck-Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt sowie vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg gefördert.

KONTAKT
Sabine Breer Wissenschaftliche Mitarbeiterin Provenienzforschung
Diensthandy: 0151 / 654 778 26
E-Mail: provenienzforschung_st@t-online.de


Halberstadt
Geschichtenwettbewerb im Museum Halberstadt

In diesem Winter eröffnet das Städtische Museum erstmals eine reine Kinder- und Jugendausstellung mit dem Titel "liebeliebe – Lots of Love“.
Diese Mitmach-Ausstellung für Familien, Jugendliche und Kindergruppen wird in der Ausstellungsscheune des Schraube-Museums, Voigtei 48, in Halberstadt, vom 6. Dezember 2019 bis 29. März 2020 präsentiert.
Die Ausstellung entstand 2018 aus Beiträgen eines Geschichtenwettbewerbs im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig und ist nun auf Wanderschaft.

Dabei geht es um das große unfassbare Ding, das zwischen Menschen existiert - die Liebe. Liebe ist weit mehr als die Beziehung zwischen zwei Menschen. Zu ihr gehören ebenso Gefühle zu Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden. Daneben sind Glück und Nächstenliebe, Geborgenheit und Heimat ebenso Aspekte der Liebe, die in dieser Ausstellung nachempfunden und verbildlicht werden.
Uns interessiert vor allem, wie junge Menschen über Liebe denken und empfinden. Deshalb starten wir im Vorfeld der Ausstellung diesen Geschichtenwettbewerb.
Speziell die Menschen zwischen 5 und 15 Jahren sind aufgerufen, selbst in Wort oder im Bild ihre Geschichten rund um die "liebe”Liebe mitzuteilen. Am Ende sind alle Beiträge in der Ausstellung zu sehen oder zu hören.
Die Einsendungen, die unsere Jury am meisten emotional bewegen, werden unabhängig von ihrer technisch-künstlerischen Qualität prämiert.

Die Einsendungen können geschrieben, gemalt, geklebt oder sonst wie aus Papier gebastelt sein. Die Größe sollte bei einem Text das Format A4 quer und bei einer Bastelei die Größe eines handelsüblichen Schuhkartons nicht überschreiten.
Ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Am Geschichtenwettbewerb können ebenso Kindergruppen oder Familien teilnehmen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019. Nähere Informationen gibt es unter museum-halberstadt. Unter dem Kennwort "liebeliebe“ können die Einsendungen an das Städtische Museum, Domplatz 36 in 38820 Halberstadt oder an die Mail: staedtischesmuseum@halberstadt.de gesendet werden. Bitte Name, Titel der Geschichte, Alter und Anschrift nicht vergessen.

Die eingereichten Beiträge werden mit Preisgeldern im Wert von insgesamt 1.000 € prämiert. Also mitmachen und gewinnen.


Halberstadt
Städtisches Museum

Kräuterkrimigenuss in der historischen Museumsapotheke und Wein und Genüsse im Schraube-Museum, neue Termine für 2019

Ab sofort gibt es im Städtischen Museum und im Schraube Museum Karten für die beliebten Veranstaltungen der beiden Museen. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist es sicher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Ein Mordanschlag in Halberstadt – und dann noch auf den einflussreichen Ratsherren Herrn Justitiar Julius Kramer – ist in aller Munde. Diesen gilt es an diesem Abend aufzuklären. Und kein geringerer als der Apotheker Dr. Friedrich Lucanus ist für die Lösung des Falles prädestiniert. Zum einen stammt das Gift für den Anschlag aus seiner Apotheke und zum anderen war Lucanus mehr als nur ein Apotheker, als Mitbegründer des ersten Kunstvereins in Preußen, hier in Halberstadt, entwickelte er auch ein neuartiges Verfahren zur Gemälderestaurierung. Seine kriminalistischen Fähigkeiten nutzte der preußische König. Natürlich wird er an diesem Abend, gemeinsam mit seiner Gehilfin Henriette Zuckermann, auch Wissenswertes über das Apothekerwesen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Kräutern erzählen. Ohne einige leckere Kostproben geht es selbstverständlich nicht, Sie sollen ja wissen, wovon unser Doktor redet. Und … einige von Ihnen gehören zu den Verdächtigen. Lösen Sie diesen Kriminalfall und genießen Sie im Anschluss im Halberstädter "Rolandeck" ein wunderbares Kräutermenü in drei Gängen.

Die neuen Termine für 2019 sind: 22. Februar, 23. Februar, 9. März, 5. April, 6. April, 10. Mai, 11. Mai, 28. Juni, 29. Juni, 27. September, 28. September, 25. Oktober, 26. Oktober, 22. November und der 23. November.

Im Schraube-Museum ist das Fräulein Klara, ihres Zeichens Hausmädchen bei der gutbetuchten Familie Schraube, etwas übermütig und lädt sich Gäste ein.
Gerne präsentiert sie die wunderschöne Wohnung aus der Zeit um 1900, die heute bürgerliches Leben der Jahrhundertwende im Original zeigt. Doch Sie ist nicht alleine. Ein guter Freund der Herrschaften ist ebenfalls im Hause, ein echter Weinkenner, der die lange Reise mit dem Zug aus den Pfälzer Landen angetreten hat. Ein bisschen verliebt ist unser Fräulein Clara auch in den stattlichen Herren aus der Pfalz, warum er wohl noch im Nachthemd ist, wenn die Gäste kommen? Gemeinsam werden sie Ihnen viel zu berichten haben, zum Leben der Familie Schraube und zu echten Weingenüssen.
Erleben Sie einen amüsanten Abend mit Geschichten und einigen Gläsern Wein, der sie sicher etwas beschwipst macht und den Abend verschönert.
Als gute Grundlage für die alkoholischen Genüsse bieten wir natürlich auch einen reichhaltigen Imbiss. Was würde da besser passen, als leckerer Dip, Käse, Salami, Baguette, Obst und Wasser. Einen ganz besonderen Termin haben wir am 4. Januar. Dann heißt es "Schräubchen lässt die Korken knallen“, ein Abend mit Sekt und Genüssen.

Weitere Termine für 2019 sind: 22. März (Frühlingsweine), 24. Mai (Sommerweine), 20. September (Herbstweine und Federweißer) und der 22. November unter dem Thema Winterzeit, Rotweinzeit.

Karten können direkt in den beiden Museen erworben werden oder telefonisch unter 03941/551474 oder 621245 bestellt werden.


Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Umfangreichster Ankauf für das Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt seit seiner Gründung: Anhaltische Münzen und Medaillen aus der Sammlung Heinz Thormann

Am 14.03.2019 wurde auf einer Auktion der renommierten Münzhandelsfirma Fritz Rudolf Künker in Osnabrück die in Quantität und Qualität einzigartige Sammlung von Heinz Thormann versteigert. Dank der großzügigen Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kulturstiftung der Länder und der Saalesparkasse konnte das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) ein bedeutendes Konvolut von mehr als 200 Münzen und Medaillen, darunter viele erstrangige Raritäten und Unikate, erwerben. Heute wurden die neuen Schätze der Presse vorgestellt.


Landsberg
Museum

Das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" schließt eine Pforten

Das Museum "Bernhard Brühl" schließt ab dem 1. August 2019 seine Pforten in der Landsberger Hillerstraße 8. Die Räume werden künftig durch den Landsberger Hort genutzt. Die musealen Bestände werden ausgelagert. Das Museu soll neu gestaltet werden. Wann und wo es neu eröffnet wird, steht derzeit noch nicht fest.

Die im Museum ausgestellte historische Landapotheke, aus der Zeit um 1900, kann nach Vereinbarung und im Rahmen von Sonderveranstaltungen voraussichtlich noch bis zum Saisonende am 27. Oktober 2019 besichtigt werden.

Die Verwaltung der Einrichtung Doppelkapelle und Museum Landsberg befindet sich derzeit noch in der Hillerstraße 8 und ist weiterhin unter Tel. (03 46 02) 20 690 erreichbar. Für den Mail-Verkehr stehen die Adressen: doppelkapelle-landsberg@gmx.net und i.fricke-museum-landsberg@gmx.de zur Verfügung. Aktuelle Informationen finden sich regelmäßig unter www.stadt-landsberg.de


Sangerhausen
Ein besonderes Musikinstrument im Europa-Rosarium

Im Europa-Rosarium werden seit Jahren viele verschiedene Kunstobjekte präsentiert.
Ein ganz besonderes wird künftig im Informationszentrum Rose zu sehen sein. Es soll allerdings nicht nur ein Ausstellungstück bleiben, sondern zum aktiven Musizieren einladen.
Die Kreismusikschule Mansfeld-Südharz stellt dem Europa-Rosarium ein künstlerisch gestaltetes Klavier als Dauerleihgabe zur Verfügung. Wer möchte, kann künftig hier spontan das Instrument zum Klingen bringen. Die Besucher sind herzlich eingeladen, ein ganz besonderes Klavier an einem ganz besonderen Ort zu erleben.
Der Startschuss für diese Aktion fällt am 03.07.2019 um 15 Uhr. Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule werden das neue Kunstobjekt im Europa - Rosarium vorstellen und einweihen.