Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das kleine Landhaus 1774 bis 1778 für seine Gattin als privaten Wohnsitz erbauen. Der harmonischen Gestaltung des Äußeren entsprechen die auf ihre Wohnfunktion reduzierten Zimmer im Inneren. Vor allem die Räume im ersten Obergeschoss sind mit klassizistischer Malerei und Stuckatur verziert. Das Erdgeschoss enthält einen prächtigen Festsaal, dessen Deckenmalerei das Haus als »Tempel der weiblichen Tugenden« kennzeichnet.
Grenzmuseum Sorge e.V.
Der kleine Verein Grenzmuseum Sorge e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zeit der deutschen Teilung 1949 bis 1989 lebendig zu halten. Wir bieten Geschichte zum Anfassen und erinnern gemeinsam an die Schicksale, die sich an dieser einst so bedeutsamen Grenze abspielten.
Ort: Sorge