Muse­um in der Wasser­burg Egeln

Es ist das einzige Spezialmuseum dieser Art im nördlichen Harzvorland. Seit 1993 befindet sich das Museum im Torhaus und Bergfried der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burganlage. Die größte Abteilung nimmt die wissenschaftliche Sammlung zur Besiedlungsgeschichte der Region "Egelner Mulde" ein.

Die Wasserburg Egeln von oben. Mehrere Häuser ohne Dach umgeben die Burg, die aus einem Bergfried und einer dreiseitigen Anlage besteht.
Die Wasserburg Egeln von oben. Mehrere Häuser ohne Dach umgeben die Burg, die aus einem Bergfried und einer dreiseitigen Anlage besteht.
Ein kleines Zimmer mit einem Schrank voller Küchengeräte. Davor steht ein Tisch mit einer weiß-blauen Tischdecke und weiteren Gerätschaften. An der Wand hängen drei Holzgeräte.
Ein kleines Zimmer mit einem Schrank voller Küchengeräte. Davor steht ein Tisch mit einer weiß-blauen Tischdecke und weiteren Gerätschaften. An der Wand hängen drei Holzgeräte.

Durch den Ausbau des Dachboden über dem alten Gericht ab 2001 konnte ein großzügiger Ausstellungsraum entstehen, indem nun die neuere Geschichte der Region zu finden ist, ebenfalls wurde das Museum in dieser Zeit um eine Abteilung zur Stadt- und Burggeschichte erweitert. In Hinsicht auf die Aufnahme in die „Schwedenstrasse“ wurde 2012 ein Ausstellungsraum zur Thematik Die Wasserburg Egeln als Wohnsitz des Generalfeldmarschall Johann Banér“ eingerichtet.

Führung auf der Wasserburg Egeln. eine Gruppe von Menschen steht vor der Burganlage. Auf der linken Seite befindet sich eine Ruine ohne Dach, daneben der Bergfried und die anschließende Burganlage.
Führung auf der Wasserburg Egeln

Ebenfalls wurden die bisher als Abstellkammer genutzte Marterkammer und das Burgverließ restauriert und beherbergen zukünftig eine Ausstellung zum "Egelner Hexereiprozess" von 1612. Die Heimatstube des Egelner Heimatvereins zeigt die Lebensweise unserer Großeltern um 1930 und in der Kemenate ist die mittelalterliche Geschichte der Burg dargestellt, im Sonderausstellungsraum haben Künstler der Region ihr Podium. Mit der Begehung des 36 m hohen Bergfrieds kann der Museumsbesuch abgerundet werden.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Café

Öffnungszeiten

Sonntag

10 bis 17 Uhr

und nach Vereinbarung

Postanschrift

Museum in der Wasserburg Egeln 
Wasserburg 6
39435 Egeln

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

Vorschaubild für interaktive Karte

Datenschutzhinweise

Zum Laden der interaktiven Karte brauchen wir Deine Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Museen entdecken

Carl-Loewe-Museum

Das im April 2014 eröffnete Carl-Loewe-Museum zu Leben und Werk des Komponisten (geb. 1796 in Löbejün – gest. 1869 in Kiel) erlaubt einen guten Einblick in sein vielseitiges Schaffen und seine Einbindung in die damalige Gesellschaft. Das Museum beherbergt die weltgrößte Tonträgersammlung mit Musik von Carl Loewe seit Beginn der Tonaufzeichnung.

Ort: Löbejün, Wettin-Löbejün

Stadtmuseum „Wilhelm von Kügelgen“ Ballenstedt

Im Kügelgenzimmer befindet sich eine Sitzgruppe aus mit Stoff bezogenen Holzmöbeln auf der linken Seite. Weitere Holzmöbel statten den Raum aus. Auf dem Boden liegt ein großer bunter Teppich. An den Wänden hängen Porträts.

Ausstellungsschwerpunkt des Museums bilden die wertvollen volkskundlichen Sammlungen zu den Themen „Arbeits- und Lebensweise der Bevölkerung des Anhaltischen Unterharzes“, „Siedlungs- und Kulturgeschichte des Ballenstedter Raumes“ und „Bergbau und Hüttenwesen des anhaltinischen Harzes“ sowie die Erinnerung an berühmte Persönlichkeiten der Stadt Ballenstedt (Wilhelm von Kügelgen; Caroline Bardua).

Ort: Ballenstedt

Stiftung Bauhaus Dessau

"Bauhaus Museum Dessau" steht mit Leuchtröhren auf die Glasfassade des Museums geschrieben.

1994 gründeten die Bundesregierung, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau die „Stiftung Bauhaus Dessau“ mit Sitz im historischen Bauhausgebäude. Der neuen Institution – einem der kulturellen Leuchttürme in den neuen Bundesländern – wurde aufgetragen, "Das Erbe des historischen Bauhauses zu bewahren“ und zugleich "Beiträge zu den Problemen der Gestaltung der heutigen Lebensumwelt zu leisten“.

Ort: Dessau