Gotis­ches Haus

Das Gotische Haus zählt zu den frühesten, besterhaltenen neugotischen Architekturen Kontinentaleuropas. Fürst Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) nutzte es als Rückzugsort und brachte hier seine Sammlung unter, von der sich bis heute die herausragenden Glasgemälde sowie Werke altdeutscher und niederländischer Meister erhalten haben.

Das Gotische Haus, Parkseite. Das Bild zeigt die rote Backsteinfassade des Gotischen Hauses auf einer grünen Wiese und zwischen hohen Laubbäumen. Das im neogotischen Stil gebaute Haus besitzt zwei Reihen großer Buntglasfenster, die runde und spitze Formen aufweisen. Weiße Fensterrahmen und weißer Fassadenschmuck aus Blumenmustern strukturieren die Fassade. Vier kleine Türmchen umrahmen die Seitentürme des Gebäudes.
Das Gotische Haus, Parkseite. Das Bild zeigt die rote Backsteinfassade des Gotischen Hauses auf einer grünen Wiese und zwischen hohen Laubbäumen. Das im neogotischen Stil gebaute Haus besitzt zwei Reihen großer Buntglasfenster, die runde und spitze Formen aufweisen. Weiße Fensterrahmen und weißer Fassadenschmuck aus Blumenmustern strukturieren die Fassade. Vier kleine Türmchen umrahmen die Seitentürme des Gebäudes.
Das Gotische Haus, Kanalseite. Der Kanal und eine Wiese sind vor dem Haus erkennbar. Die Fassade imitiert ein Tor mit einer niedrigen Mauer, die mit Zinnen bedeckt ist. Das Hauptgebäude wird kaum verdeckt und lässt einen Blick auf die zahlreichen kleinen Türmchen auf den Dächern zu.
Das Gotische Haus, Kanalseite. Der Kanal und eine Wiese sind vor dem Haus erkennbar. Die Fassade imitiert ein Tor mit einer niedrigen Mauer, die mit Zinnen bedeckt ist. Das Hauptgebäude wird kaum verdeckt und lässt einen Blick auf die zahlreichen kleinen Türmchen auf den Dächern zu.

Mit der Errichtung des Gotischen Hauses wurde 1773 begonnen. Anfangs als Wohnung für den Hofgärtner vorgesehen, wurde es über vier Jahrzehnte zunehmend erweitert und für die Wohnzwecke des Fürsten, insbesondere aber für seine Kunstsammlungen ausgebaut.

Das Gotische Haus: der Rittersaal. Das Bild zeigt einen hellblau gestrichenen Raum mit einer Gewölbestruktur, zwischen dessen Rippen sich gelbe Sternendekorationen befinden. An den Wänden hängen große Portraits, die teilweise nur schwarz-weiß Gemälde beinhalten. An halbhohen Holzpaneelen befinden sich Seitenbänke, die das Gestühl einer Kirche imitieren. Im Zentrum des Raumes steht eine massive Holztruhe und ein ein aufwändig dekorierter Holzstuhl.
Das Gotische Haus: der Rittersaal. Das Bild zeigt einen hellblau gestrichenen Raum mit einer Gewölbestruktur, zwischen dessen Rippen sich gelbe Sternendekorationen befinden. An den Wänden hängen große Portraits, die teilweise nur schwarz-weiß Gemälde beinhalten. An halbhohen Holzpaneelen befinden sich Seitenbänke, die das Gestühl einer Kirche imitieren. Im Zentrum des Raumes steht eine massive Holztruhe und ein ein aufwändig dekorierter Holzstuhl.

Mit der neugotischen Ausstattung und einer einmaligen Kollektion schuf der Fürst hier eine Atmosphäre, welche an die Zeit der Reformation erinnert.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

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Museumspädagogik

Öffnungszeiten

16. März bis 30. April, Oktober 
Samstag, Sonntag, Feiertage 
10 bis 17 Uhr

Mai bis September 
Dienstag, Sonntag, Feiertage 
10 bis 17 Uhr

Postanschrift

Kulturstiftung Dessau-Wörlitz 
Schloss Großkühnau 
06846 Dessau-Roßlau

Besuchsanschrift

Gotisches Haus 
Wörlitzer Park
06785 Oranienbaum-Wörlitz 
OT Wörlitz

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Weitere Museen entdecken

Spengler-Haus Sangerhausen

Das Spengler-Haus besitzt eine hellblaue Fassade, weiße Fensterrahmen und ein rotes Ziegeldach.

Das Spengler-Haus war das Wohnhaus des Tischlermeisters und Heimatforschers Gustav Adolf Spengler (1869-1961) und seiner Familie. Hier hatte er seine Tischlerwerkstatt und sein legendäres Museum.

Ort: Sangerhausen

Städtisches Museum Halberstadt

Das heutige Museum ist seit seiner Gründung 1905 in der ehemaligen Spiegelschen Kurie untergebracht. Spiegel, im 18. Jahrhundert Domdechant und Mäzen, prägte in besonderem Maße das städtische Leben mit.
Ein Steinweg führt zwischen jungen Bäumen auf den Eingang des Museumsgebäudes zu. Ein geschwungener Giebel mit einem großen Wappen in der Mitte befindet sich über der Tür des Mittelrisaliten. Das Museum ist umgeben von zwei weiteren Gebäudekomplexen.

Das Städtische Museum ist nicht nur ein Ausstellungsgebäude, sondern als barocke Kurie des Halberstädter Domdechanten selbst ein Teil der Halberstädter Geschichte. Hier sind hunderte Originalobjekte ausgestellt, die die Bedeutung dieser Region von der christlichen Zeitrechnung bis in die Gegenwart veranschaulichen.

Ort: Halberstadt

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Auf dem Bild ist ein Fotoapparat der Bauart Laufbodenkamera dargestellt. Die Kamera besitzt einen sogenannten Faltenbelag, das ist eine Art elastischer und in Falten gelegter schwarzer Schlauch, der sich „ziehharmonikaartig“ auseinanderziehen lässt. Um den Faltenbelag wurden zwei helle Holzrahmen befestigt. Im Hintergrund befindet sich ein Regal mit weiteren Kameramodellen.

Im Industrie- und Filmmuseum entdecken Sie die Geschichte von Agfa und ORWO am ehemaligen Produktionsstandort in Wolfen. Anhand der Originalmaschinen erfahren Sie, wie und unter welchen Bedingungen Foto- und Kinefilm sowie Chemiefasern in der einst zweitgrößten Filmfabrik der Welt hergestellt wurden.

Ort: Bitterfeld-Wolfen