Schloss Goseck

Das hoch über der Saale gelegene Schloss Goseck gehört zu den bedeutendsten Denkmalkomplexen im mittleren Saaletal. Wichtigster Bestandteil ist die in ihren ältesten Teilen auf das 11. Jahrhundert zurückgehende Klosterbasilika und spätere Schlosskirche, in der heute die multimediale Ausstellung „Schloss.Kirche.Goseck“ zu sehen ist.

Schloss Goseck Gesamtansicht. Das Schloss wird aus der Ferne zwischen grünen Bäumen gezeigt.
Schloss Goseck Gesamtansicht. Das Schloss wird aus der Ferne zwischen grünen Bäumen gezeigt.
Die Krypta besitzt ein Kreuzgratgewölbe, das von einer Säule in der Mitte gestützt wird. Drei kleine Fenster in Nischen erhellen den Raum.
Die Krypta besitzt ein Kreuzgratgewölbe, das von einer Säule in der Mitte gestützt wird. Drei kleine Fenster in Nischen erhellen den Raum.

Die aufwändig sanierte Kirche mit der seltenen Ein-Stützen-Krypta aus dem 11. Jahrhundert ist das Hauptexponat. Einzigartig sind die authentischen Befunde wie die romanischen Fenstergitter, die Reste mittelalterlicher Wandmalereien oder die Grabplatte des Eoban Susembet. Das Sammlungsprofil bilden die Zeugnisse der Bau- und Nutzungsgeschichte sowie Objekte der bildenden Kunst zum historischen Ort.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Café

Öffnungszeiten

April bis Oktober
Montag bis Sonntag 
11 bis 17 Uhr

November bis März 
nur nach Voranmeldung

Postanschrift

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Museumsdirektion Schloss Neuenburg & Schloss Goseck
Schloss 01
06632 Freyburg (Unstrut)

Besuchsanschrift

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Schloss Goseck, Schlosskirche
06667 Goseck

Karte

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Das Gotische Haus, Parkseite. Das Bild zeigt die rote Backsteinfassade des Gotischen Hauses auf einer grünen Wiese und zwischen hohen Laubbäumen. Das im neogotischen Stil gebaute Haus besitzt zwei Reihen großer Buntglasfenster, die runde und spitze Formen aufweisen. Weiße Fensterrahmen und weißer Fassadenschmuck aus Blumenmustern strukturieren die Fassade. Vier kleine Türmchen umrahmen die Seitentürme des Gebäudes.

Das Gotische Haus zählt zu den frühesten, besterhaltenen neugotischen Architekturen Kontinentaleuropas. Fürst Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) nutzte es als Rückzugsort und brachte hier seine Sammlung unter, von der sich bis heute die herausragenden Glasgemälde sowie Werke altdeutscher und niederländischer Meister erhalten haben.

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Luthers Sterbehaus. In einem mit dunklem Holz verkleideten Raum befindet sich in der Mitte ein ebenso dunkler Sarg aus Holz und Glas. Ein Mann mit einem Kind betrachten das Objekt. In der Ecke steht ein grüner Kachelofen und an der Seite stehen zwei alte Holzstühle.

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Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte mit dem Schwedenstein und dem 1837 errichteten Baldachin von Karl Friedrich Schinkel. Im Hintergrund ist die Gustav-Adolf-Kapelle zu sehen.

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