Schloss Leitzkau

Der "bedeutendste Schlossbau dieser Zeit im Gebiet der mittleren Elbe“. (Dehio)

Schloss Leitzkau
Basilika im Schloss Leitzkau

Bischof Wigger von Brandenburg siedelte in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts hier am Ort Prämonstratenser-Chorherren an. In den 1140er Jahren erfolgte der Bau einer imposanten Stiftsanlage, deren Kirche am 9. September 1155 in Anwesenheit von Erzbischof Wichmann und Albrecht dem Bären geweiht wurde. Die Stiftskirche mit ihren Klausurgebäuden entsprach dem Rang eines Bischofssitzes.

Besondere Bedeutung erlangte das Stift bei der Wiederherstellung des Brandenburger Domstiftes im Jahre 1165. Allerdings erlosch damit auch die Bedeutung Leitzkaus im Bistum Brandenburg.
Anfang des 16. Jahrhunderts setzte der allgemeine Niedergang ein, welcher schließlich in der Säkularisation als Folge der Reformation endete.

Öffnungszeiten

Schlosshof und Basilika 
ganzjährig (Montag bis Freitag)  
8 bis 16 Uhr

Dauerausstellung
März bis Oktober 
Samstag, Sonntag, Feiertage 
10 bis 16 Uhr

Ausstellung
Montag bis Donnerstag 
9 bis 12 Uhr
Freitag, Samstag, Sonntag 
13 bis 16 Uhr

Führungen
März bis Oktober
Sonntag um 14 Uhr und nach Vereinbarung

Postanschrift

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt 
Am Schloss 4
39279 Gommern/OT Leitzkau

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

Vorschaubild für interaktive Karte

Datenschutzhinweise

Zum Laden der interaktiven Karte brauchen wir Deine Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Museen entdecken

Museum im Schloss Lützen

Das Schloss Lützen im idyllischen Park im Zentrum der Stadt. Heute beherbergt es ein Museum mit den Schwerpunkten Dreißigjähriger Krieg und napoleonische Befreiungskriege.

Das Schloss ist für sich schon ein Kleinod. Doch besonders macht es sein Museum zur Geschichte der Stadt im Dreißigjährigen Krieg und der napoleonischen Epoche.

Ort: Lützen

Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Der Ehrenfriedhof für die Ermordeten des Massakers von Gardelegen. Eine große weiße Gedenktafel erinnert an die ermordeten Alliierten. Im Hintergrund sind die Gräber und weiße Kreuze zwischen Bäumen zu sehen.

Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen. Sie erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945 in einer Feldscheune unweit der Hansestadt Gardelegen ermordet wurden.

Ort: Gardelegen