Bischof Wigger von Brandenburg siedelte in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts hier am Ort Prämonstratenser-Chorherren an. In den 1140er Jahren erfolgte der Bau einer imposanten Stiftsanlage, deren Kirche am 9. September 1155 in Anwesenheit von Erzbischof Wichmann und Albrecht dem Bären geweiht wurde. Die Stiftskirche mit ihren Klausurgebäuden entsprach dem Rang eines Bischofssitzes.
Besondere Bedeutung erlangte das Stift bei der Wiederherstellung des Brandenburger Domstiftes im Jahre 1165. Allerdings erlosch damit auch die Bedeutung Leitzkaus im Bistum Brandenburg.
Anfang des 16. Jahrhunderts setzte der allgemeine Niedergang ein, welcher schließlich in der Säkularisation als Folge der Reformation endete.
Romanisches Haus Bad Kösen
Das Museum „Romanisches Haus“ in Bad Kösen besteht aus einem Gebäudekomplex, indem mehrere Ausstellungen untergebracht sind. Besucher*innen können sich mit der Geschichte Bad Kösens und der näheren Umgebung auseinandersetzen und zusätzlich die Dauerausstellung über die weltbekannte Puppengestalterin Käthe Kruse (1883 – 1968) besuchen.
Ort: Fränkenau, Bad Kösen