Schloss Oranien­baum

Die großzügige Schloss- und Parkanlage in Oranienbaum wurde für die Henriette Catharina von Anhalt-Dessau (1637–1708), einer Prinzessin aus dem Hause Oranien-Nassau ab 1683 errichtet. Kostbare Goldledertapeten, Fayencen und Gemälde gaben dem Haus seinen Glanz, von dem heute noch der Sommerspeisesaal, der restaurierte Ledertapetensaal und der neu interpretierte Spiegelkristallsaal zeugen.

Das Schloss Oranienbaum. Ein zentraler Weg führt direkt auf die schwarz-weiße Fassade des Schlosses zu. An den Seiten stehen Buchsbäume.
Das Schloss Oranienbaum. Ein zentraler Weg führt direkt auf die schwarz-weiße Fassade des Schlosses zu. An den Seiten stehen Buchsbäume.
Chinesisches Zimmer im Schloss Oranienbaum. Im Vordergrund steht ein Holzbett mit einem blauen Baldachin darüber. Die Wände sind mit Holzpanelen ausgestattet und zeigen Gemälde chinesischer Gelehrter.
Chinesisches Zimmer im Schloss Oranienbaum. Im Vordergrund steht ein Holzbett mit einem blauen Baldachin darüber. Die Wände sind mit Holzpanelen ausgestattet und zeigen Gemälde chinesischer Gelehrter.

Das Schloss ist zusammen mit dem Park und der Einbeziehung der Stadt ein einzigartiges Architekturensemble holländischer Prägung in Deutschland. Fürst Franz gestaltete in den 1780er Jahren zahlreiche Räume im chinesischem Stil um und bezog den barocken Garten in das Gartenreich ein.

Schloss Oranienbaum Orangerie. Mehrere Reihen von Zitronen- und Orangenbäumen stehen in der Orangerie.
Schloss Oranienbaum Orangerie. Mehrere Reihen von Zitronen- und Orangenbäumen stehen in der Orangerie.

Ab 1812 entstand zudem eine der längsten Orangerien Europas, die seither zur Unterbringung von Zitruspflanzen genutzt wird.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Museumspädagogik

Öffnungszeiten

16. März bis 30. April, Oktober 
Samstag, Sonntag, Feiertage 
10 bis 17 Uhr

1. Mai bis 30. September 
Dienstag, Sonntag, Feiertage 
10 bis 17 Uhr

Postanschrift

Kulturstiftung Dessau-Wörlitz 
Schloss Großkühnau 
06846 Dessau-Roßlau

Besuchsanschrift

Schloßstraße 9a
06785 Oranienbaum-Wörlitz 
OT Oranienbaum

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

Vorschaubild für interaktive Karte

Datenschutzhinweise

Zum Laden der interaktiven Karte brauchen wir Deine Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Museen entdecken

Heinrich-Schütz-Haus

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels: Die Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses beginnt mit einem Einführungstextes über das Haus  und den Komponisten: "...mein Lied in meinem Hause. Am 18. August 1651 erwarb der Komponist Heinrich Schütz dieses Haus als seinen Alterssitz. Der kurfürstlich-sächsische Hofkapellmeister lebte hier von seiner Pensionierung 1657 bis kurz vor seinem Tod 1672. Hier komponierte er eine Spätwerke. Seien Sie herzlich eingeladen in sein Haus - ein Haus der Musik." Neben dem Text befindet sich eine Abbildung von Heinrich Schütz. Im Hintergrund sind vier Instrumente erkennbar.

Das Heinrich-Schütz-Haus ist das Musikermuseum der Stadt Weißenfels. Es wurde ins Blaubuch der Bundesregierung als Kultureller Gedächtnisort von besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.

Ort: Weißenfels

Melanchthonhaus

Das Bild zeigt eine Reihe von Häuser, in deren Mitte sich das Melanchthonhaus befindet. Das ehemalige Wohnhaus von Melanchthon besitzt eine helle Steinfassade und einen hellen Staffelgiebel. Daneben befindet sich ein moderner Anbau aus dunkelgrauem Stein ohne Dach. Daran schließt sich ein langes Gebäude mit vielen kleinen Fenstern mit Rundbögen an.

Lernen Sie Melanchthon, den Humanisten und Reformator, in seinem originalen Haus kennen.

Ort: Wittenberg

Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Das Merseburger Schloss von Nordwesten.

In den ausgedehnten Räumlichkeiten des sehenswerten Merseburger Schlosses bietet das Museum einen Überblick über die Geschichte von Stadt und Region von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart. Als überregionale Sammlungen werden historische Zündgeräte und Feuerzeuge sowie Glasperlarbeiten des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt.

Ort: Merseburg