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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Museum Petersberg

Petersberg

Hauptgebäude, Hof und Museum Eingang Museum Petersberg Schusterwerkstatt Buchlesung Schulprojekt

Das Museum ist in einem früheren Forst-Haus.
Ein Forst ist ein Wald.

Das Museum zeigt das Handwerk von früher.
Es gibt eine Backstube, in der manchmal für die Besucher gebacken wird.

In einer Ausstellung lernt man etwas über das Männer-Kloster auf dem Petersberg.
Man lernt auch etwas über Konrad von Wettin.
Er lebte vor etwa 900 Jahren.

Das Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Vierseitgehöft im Erholungsgebiet Petersberg ca. 12 km nördlich von Halle. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin (1098 – 1157).

Weitere Ausstellungen informieren über die Kultur- und Sozialgeschichte und das dörfliche Handwerk im 18., 19. und frühem 20. Jahrhunderts des ehemaligen Saalkreises. Eine historische Backstube mit einem altdeutschen Ofen wird an einigen Tagen im Jahr für die Besucher in Betrieb genommen.
Das Museum bietet seinen Besuchern im Jahresverlauf eine große Anzahl von Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch ist ein Gang zur Stiftskirche St. Petrus empfehlenswert.

Sammlungen bei museum-digital

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 29.09.2018 bis 31.10.2018
Sachsen-Anhalt-Ansichten von Matthäus Merian
Dr. Walter Müller zeigt die Schau im Museum Petersberg anlässlich des 425. Geburtstages von Matthäus Merian.

Im Museum Petersberg ist vom 29.09.2018 bis 31.10.2018 die Sonderschau „Sachsen-Anhalt-Ansichten von Matthäus Merian“ zu sehen. Dr. Walter Müller aus Halle stellt anlässlich des 425. Geburtstages von Matthäus Merian seine Sammlung im Museum Petersberg vor. Zu sehen sind Werke und Abbildungen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt.
Matthäus Merian d. Ältere, (* 22. September 1593 in Basel; † 19. Juni 1650 in Langenschwalbach), gilt als einer der bedeutendsten Kupferstecher und Verleger des 17. Jahrhunderts. Berühmt wurde Merian durch seine seit 1642 für Martin Zeilers "Topographia Germaniae“ angefertigten Städteansichten, die von hohem dokumentarischem Wert sind. Hierzu schuf er für die ersten 12 Bände 1012 Kupferstiche nach eigenen und fremden Vorlagen. Ebenfalls von großem Bekanntheitsgrad sind seine Illustrationen für das "Theatrum Europaeum“ (5 Bände mit 545 Kupferstichen). Für besonders interessierte Gäste bietet der Aussteller Dr. Walter Müller drei öffentliche Führungen über die Sonderschau im Museum Petersberg an. Am Eröffnungstag (29.09.2018) um 15:30 Uhr sowie am 14.10.2018 und 31.10.2018 jeweils um 14:30 Uhr startet die Führung durch die Ausstellung.