Stiftung Bauhaus Dessau

1994 gründeten die Bundesregierung, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau die „Stiftung Bauhaus Dessau“ mit Sitz im historischen Bauhausgebäude. Der neuen Institution – einem der kulturellen Leuchttürme in den neuen Bundesländern – wurde aufgetragen, "Das Erbe des historischen Bauhauses zu bewahren“ und zugleich "Beiträge zu den Problemen der Gestaltung der heutigen Lebensumwelt zu leisten“.

"Bauhaus Museum Dessau" steht mit Leuchtröhren auf die Glasfassade des Museums geschrieben.
"Bauhaus Museum Dessau" steht mit Leuchtröhren auf die Glasfassade des Museums geschrieben.
Ausstellungsbereich des Bauhaus Museums. Fünf schmale Tische mit Vitrinen und mehrere offene orangene Nischen stehen in einem dunkel gestrichenen Raum.
Ausstellungsbereich des Bauhaus Museums. Fünf schmale Tische mit Vitrinen und mehrere offene orangene Nischen stehen in einem dunkel gestrichenen Raum.

Die Arbeit der Stiftung stützt sich auf drei Säulen. In Dessau befindet sich die zweitgrößte Sammlung zur Geschichte des historischen Bauhauses mit über 20.000 Objekten vor allem aus der Dessauer Phase zwischen 1925 und 1932. Die Werkstatt widmet sich vor dem Hintergrund des Bauhaus-Erbes Projekten der Gegenwart. Hier greifen Forschung und Gestaltung ineinander. Die Akademie ist die Säule der Lehre. Seit 1999 existiert mit dem Internationalen Bauhauskolleg ein einjähriges interdisziplinäres Lehrangebot in englischer Sprache, das regelmäßig Architekten, Stadtgestalter, Künstler sowie Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler aus aller Welt unterrichtet.

Bauhaus Museum Dessau. Die Glasfassade des Museums spiegelt die äußere Umgebung wieder. Um das Gebäude stehen kleine Bäume.
Bauhaus Museum Dessau. Die Glasfassade des Museums spiegelt die äußere Umgebung wieder. Um das Gebäude stehen kleine Bäume.

Mit vielfältigen Veranstaltungen auf der legendären Bauhausbühne, ihrer neu konzipierten Dauer- und verschiedensten Wechselausstellungen widmet sich die Stiftung gleichermaßen dem historischen Erbe wie gestalterischen Fragen der Gegenwart. 100.000 Besucher aus aller Welt kommen jährlich nach Dessau, um die weltberühmten Bauten zu besichtigen und das breite Programm – vom Tagesbesuch bis zum einjährigen Kollegaufenthalt – zu nutzen.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Café
Audio­/Mediaguide
Barrierearmut
Museumspädagogik

Öffnungszeiten

März bis Oktober
Dienstag bis Sonntag 
10 bis 18 Uhr

November bis Februar 
Dienstag bis Sonntag
10 bis 17 Uhr

Postanschrift

Stiftung Bauhaus Dessau
Gropiusallee 38
06846 Dessau-Roßlau

Besuchsanschrift

Bauhaus Museum Dessau
Mies-van-der-Rohe-Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

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Weitere Museen entdecken

Dom und Domschatz Halberstadt

Die Schatzkammer. Im Vordergrund steht ein goldenes Reliquiar in Form einer erhobenen Hand. Am Handgelenk befindet sich ein edelsteinbesetztes Armband und am Daumen ein Ring. Durch die Glasvitrine sind weitere goldene Armreliquiare, Bücher und andere Schätze im Hintergrund erkennbar.

Der Halberstädter Dom entstand vom 13. bis zum 15. Jahrhundert in einheitlicher gotischer Architektur nach dem Vorbild französischer Kathedralen. Am Dom befindet sich der Halberstädter Domschatz, der größte mittelalterliche Kirchenschatz außerhalb des Vatikans.

Ort: Halberstadt

Schloss Wörlitz

Schloss Wörlitz. Das Bild zeigt den Blick von der anderen Uferseite auf die Rückseite des klassizistischen Schlossbaus. Aus dem Wasser im Mittelgrund steigt Nebel auf. Am linken Bildrand ist ein Kirchturm aus Backstein mit mehreren kleinen Türmchen um das Dach erkennbar.

Das Schloss Wörlitz - der Gründungsbau des Klassizismus - wurde 1769 bis 1773 im Auftrag des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau durch Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff errichtet. Eingebettet in den ersten englischen Landschaftsgarten auf dem europäischen Festland, beherbergt das Schloss noch heute seine weitgehend originale Inneneinrichtung mit bedeutenden Sammlungen.

Ort: Wörlitz

Museum für Vogelkunde Heineanum

Außenansicht des Heineanums. Die Fenster der grauen Steinfassade sind ausgeschmückt mit bunten Fotografien von diversen Vögeln. Davor stehen kleine Bäume und die Büste eines Mannes auf einer Wiese.

Das Museum für Vogelkunde Heineanum ist ein spezielles Naturkundemuseum für Ornithologie. Die Schausammlung zeigt zahlreiche Vogelarten aller Welt und zwei Halberstädter Saurier.

Ort: Halberstadt