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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zoologische Sammlung

Halle

Blick in den historischen Säugersaal: systematisches Schau- und Lehrmagazin aus dem 19. Jahrhundert Trottellummeneier Dreibinden-Gürteltier (Tolypeutes tricinctus) aus Südamerika, gesammelt zwischen 1850 und 1860

Zoologie heißt: Tierkunde.
In diesem Museum sieht man sehr viele, unterschiedliche Tier-Präparate.
(Präparat = haltbar gemachtes totes Tier)

Die Tiere kommen aus der ganzen Welt.

Die Ausstellung zeigt das gesamte Tierreich.
Vom Einzeller bis zum Säugetier.

Einzeller sind winzige Tiere.
Säugetiere bekommen als Babys von ihrer Mutter Milch.

Die Ausstellung zeigt auch sehr seltene Tiere.

Als Naturalienkabinett 1775 von J. F. G. Goldhagen gegründet, wurde die zoologische Sammlung über 200 Jahre hinweg durch Ankauf, Schenkungen, internationalen Tausch und Sammelreisen nach Süd- und Mittelamerika, dem Sunda-Archipel, in die Barentssee und nach Zentralasien sowie Fernost beständig erweitert. Die Sammlung ist in mehrere wissenschaftliche Kollektionen, eine Lehrsammlung für Unterrichtszwecke und einen Ausstellungsbereich gegliedert, deren Gesamtinventar 51.000 Wirbeltiere, 25.000 Vogeleier, über 2 Mio. Insekten, ca. 70.000 Weichtiere, 2.500 andere Wirbellose und über 2.000 Lehrtafeln umfasst.

Für spezielle Anlässe wird der seit dem Jahre 1890 zugängliche, 500 m² umfassende Ausstellungsbereich geöffnet und Besucher können sich zum "Zoologische System" informieren. Stellvertretend mit ca. 8.000 Modellen, Nass- und Trockenpräparaten wird das gesamte Tierreich unseres Erdballs vom Einzeller bis zum Säugetier in systematisch geordneter Reihenfolge vorgestellt. Farbige Etiketten und Verbreitungskarten weisen auf das Vorkommen der entsprechenden Tierart in den zoogeografischen Region der Welt hin. Die Ausstellung zeigt rezente (heute noch lebende) Tierarten und nur in wenigen Fällen auch fossile (ausgestorbene) Formen. Aber auch unter den rezenten Vertretern befinden sich zahlreiche Arten, die sehr selten (Australischer Lungenfisch, Löffelstör, Brückenechse, Kiwi, Stummelschwanzhörnchen) oder vom Aussterben bedroht (Eulenpapagei, Großtrappe, Riesenotter) bzw. im letzten Jahrhundert ausgestorben sind wie z. B. die amerikanische Wandertaube und der Tasmanische Beutelwolf.

© Alle Bilder ZNS, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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