Kontakt/Impressum | english

Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

Halle

Aussenansicht Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

Das Museum befindet sich auf dem Gelände der 1719 gegründeten Königlich Preußischen und späteren Pfännerschaftlichen Saline, die ihren Betrieb 1964 aus wirtschaftlichen Gründen einstellen musste. Mit der heute noch vorhandenen Bausubstanz erinnert der Industriekomplex an die Salzstadt Halle und das einstmals für Mitteldeutschland bedeutende Salinenwesen.
Die Ausstellung befinden sich im ehemaligen Salzmagazin „Preußischer Adler“, dem heutigen Uhrenhaus sowie dem ehemaligen Siedehaus 6 als technischem Bereich. Sie veranschaulichen anhand von Dokumenten und Sachzeugen die Geschichte der beiden halleschen Salinen sowie die Kulturgeschichte der Salzwirker-Brüderschaft.
Eine funktionstüchtige, der Arbeitsweise des frühen 19. Jahrhunderts entsprechende Siedepfanne mit den erforderlichen Nebeneinrichtungen wie Trockenpfanne, Förderband und Abfülleinrichtung lässt die Salzgewinnung von der Sole bis zum abgepackten Salz erlebbar werden.
Bei dem zu bestimmten Terminen durchgeführten Schausieden können die Besucher die Salzproduktion unmittelbar verfolgen und sich einen Teil des in seiner Art einmaligen Silberschatzes der Halloren ansehen.

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 15.04.2018 bis 29.07.2018
Fotoausstellung "Altbergbau in Sachsen-Anhalt“

Auf den Spuren der Bergbaugeschichte Sachsen-Anhalts können die Besucher des Salinemuseums die Faszination der Unterwelt kennenlernen. Die Fotoausstellung "Altbergbau in Sachsen-Anhalt“ entführt dann in die Tiefe und berichtet vom Erz-, Kupferschiefer- und Salzbergbau in unserer Region. Eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Sonntag, anlässlich des Tages der Industriekultur. An diesem Tag ist der Eintritt in die Ausstellung für Besucher kostenfrei.

Markant ragen sie in die Landschaft: die Bergbauhalden in Sachsen-Anhalt. Aus der Tiefe der Erde wurden sie auf der Suche nach unterirdischen Rohstoffen und bei deren Förderung aufgeschüttet. Die Welt unter Tage zu sehen, ist, neben den Bergleuten, nur wenigen Menschen vergönnt. Klaus-Jürgen Fritz gehört zu den Wenigen, die diese verborgenen Ansichten mit der Fotokamera unter den Halden erkunden können.

Eine aufwändige Lichtregie und viele Helfer waren und sind erforderlich, um diese ausdrucksstarken Bilder in der ewig dunklen Unterwelt entstehen zu lassen. Dazu muss eine umfangreiche Foto- und Beleuchtungsausrüstung in wasserdichten Transportbehältern in die Tiefe gebracht werden. Dunkelheit, Wasser, Schmutz, Engstellen und Entfernungen bis zu 10 Kilometer Fußweg unter Tage waren und sind dabei Herausforderungen für Mensch und Technik. Lohn der Strapazen sind Bilder, die einen faszinierenden Einblick in die unterirdische Welt des ehemaligen Erz-, Kupferschiefer- und Salzbergbaus in Sachsen-Anhalt geben.

Im Rahmen der Sonderausstellung hält Klaus-Jürgen Fritz am 13.05.2018 um 15 Uhr unter dem Motto "Der Weg in die Schlotten“ einen Begleitvortrag zur Ausstellung.

Veranstaltungen

30.08.2018 um 17:00 Uhr
Salzforum
Halophyten – Salzpflanzen
Vortrag von Dr. Wilfried Fuchs, Dr. Regina Blümel, Halle
(im Siedehaus)

13.09.2018 um 17:00 Uhr
Salzforum
Polymetalllagerstätten Pöhla – ein neues Bergwerk entsteht
Vortrag von Matthias Finder, Halle
(im Siedehaus)

27.09.2018 um 17:00 Uhr
Salzforum
Der Harz – von Mansfeld bis zum Brocken: Natur, Tradition und Industriekultur
Vortrag von Wolfgang Hoßbach, Halle
(im Siedehaus)

11.10.2018 um 17:00 Uhr
Salzforum
Verwahrung von Altkalischächten – Erfahrungen eines Ausführenden
Vortrag von Danny Bodenstab, Schachtbau Nordhausen
(im Siedehaus)

25.10.2018 um 17:00 Uhr
Salzforum
Vorstoß in die Tiefe – Höhlenforschung in 213 m Tiefe im Balkangebirge
Vortrag von Klaus-Jürgen Fritz, Halle
(im Siedehaus)