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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Prignitz-Museum Havelberg

Havelberg

Der Dom - Die Stadt - Die Region, das sind die drei großen Themen des seit über 100 Jahren bestehenden Prignitz-Museums Havelberg. Ihnen sind die ständigen Ausstellungen im Obergeschoß der romanisch-gotischen Dom- und Klosteranlage in Havelberg gewidmet (Station an der Straße der Romanik).
Zentrales Anliegen des Prignitz-Museums ist die Vermittlung der Geschichte der Dom- und Klosteranlage von der Bistumsgründung 948 bis heute durch Modelle des Bauwerks und ausgewählte Sakralkunstwerke.
Die Geschichte der über 1050jährigen Stadt Havelberg wird im ehemaligen Bischofssaal vermittelt. 25 Themenstationen, Hörstationen und Hands-on-Modelle erlauben auch überraschende Blicke auf die große Geschichte der kleinen Stadt. Wer erwartet hier schon Themen wie die brandenburgische Kolonialflotte oder das Bernsteinzimmer des Zaren Peter des Großen?
Im ehemaligen Kornspeicher des Klosters wird besonderes Augenmerk auf die Geschichte der Besiedlung an Elbe und Havel gelegt. Siedlungen und landschaftliche Veränderungen von der Steinzeit bis zu den Slawen, Kolonisation, Christianisierung und mittelalterlicher Landesausbau mit Dörfern, Städten, Klöstern und Burgen sind hier Themen. Verschiedene Nachbildungen, Modelle und Rätsel laden große und kleine Besucher zum Ausprobieren und Anfassen ein.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 13.04.2019 bis 10.06.2019
Lebenswelten - Bilderwelten
Orte ° Maler ° Temperamente

Die "Lebens- und Bilderwelten" von Harald Böhm, Anton Friedt und Günter Rudolf Kokott entstanden aus der STädtpartnerschaft zwischen Berlin Kreuzberg, Ingelheim am Rhein und dem Landkreis Bergstraße. Die Wanderausstellung war 2018 bereits in Berlin und Ingelheim und wird im Herbst dieses Jahres an der Bergstraße zu sehen sein.

Anton Friedt kam auf die Idee, sie zuvor in Havelberg zu zeigen. Er hat zehn Jahre seiner Kindheit in der Stadt an der Havel verbracht. Kunstunterricht hatte er damals beim Maler und Museumsleiter Kurt Henschel bekommen. Er wurde selbst Kunsterzieher und traf seinen Lehrer nach dem Fall der Mauer wieder. Die Ausstellung "Zwei Maler sehen ihre Stadt" im Jahr 1992 war Ergebnis dieser Begegnung.

Sein neues Gemeinschaftsprojekt stellt nun drei Orte, drei Maler und drei Temperamente vor.