Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg

Die Gedenkstätte Bernburg befindet sich am authentischen Ort nationalsozialistischer Mordaktionen – der „Euthanasie“ und der „Sonderbehandlung 14f13“.

Heute wird sich in den Räumen der ehemaligen Gasmordanstalt im Rahmen eines breiten pädagogischen Angebots mit den Verbrechen auseinandergesetzt und an ihre Opfer erinnert.

Gebäude der Gedenkstätte Bernburg Sammlung Gedenkstätte Bernburg.
Gebäude der Gedenkstätte Bernburg Sammlung Gedenkstätte Bernburg.
Ein tunnelähnlicher blauer Gang führt durch die Dauerausstellung. An der rechten Seite befinden sich Informationstafeln.
Ein tunnelähnlicher blauer Gang führt durch die Dauerausstellung. An der rechten Seite befinden sich Informationstafeln.

Auf dem Gelände des heutigen Fachklinikums Bernburg entstand im Herbst 1940 eine der sechs zentralen „Euthanasie“-Anstalten, in denen Menschen mit Gas getötet wurden. Rund 14.000 Patient:innen aus 40 Heil-und Pflegeanstalten sowie Inhaftierte aus sechs Konzentrationslagern starben bis Ende 1942 in Bernburg. Im Spätsommer 1943 schloss die Einrichtung. Teile der Anlage blieben erhalten und bilden heute den Kernbereich der Gedenkstätte.

Kontakt

Judith Gebauer
Leiterin der Gedenkstätte

Telefon:
E-Mail:
Internet:
Social Media:

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Barrierearmut
Museumspädagogik

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 
9 bis 16 Uhr

Jeden ersten Sonntag im Monat 
10 bis 16 Uhr

An Feiertagen geschlossen.

Postanschrift

c/o Fachklinikum Bernburg
Olga-Benario-Str.16/18
06406 Bernburg

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

Vorschaubild für interaktive Karte

Datenschutzhinweise

Zum Laden der interaktiven Karte brauchen wir Deine Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Museen entdecken

Max-Klinger-Haus

Das Max Klinger Haus besitzt eine weiße Fassade mit zahlreichen Fenstern und einem roten Mansardenwalmdach aus Ziegeln. Vor dem Besuchereingang wachsen bunte Blumen.

Die Dauerausstellung des Klinger-Hauses gibt einen umfassenden Einblick in das Leben und Schaffen des berühmten Leipziger Grafiker, Maler und Bildhauer Max Klinger (1857-1920). Klingers Grabanlage, die auf einem kleinen befestigen Plateau des Weinbergs, leicht oberhalb des ehemaligen Wohnhauses liegt, kann ebenfalls besichtigt werden.

Ort: Großjena, Naumburg (Saale)

Stiftung Bauhaus Dessau

"Bauhaus Museum Dessau" steht mit Leuchtröhren auf die Glasfassade des Museums geschrieben.

1994 gründeten die Bundesregierung, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau die „Stiftung Bauhaus Dessau“ mit Sitz im historischen Bauhausgebäude. Der neuen Institution – einem der kulturellen Leuchttürme in den neuen Bundesländern – wurde aufgetragen, "Das Erbe des historischen Bauhauses zu bewahren“ und zugleich "Beiträge zu den Problemen der Gestaltung der heutigen Lebensumwelt zu leisten“.

Ort: Dessau