Luther­haus Wittenberg

Begegnen Sie Martin Luther als Familienvater, Mönch und Reformator in seinem Zuhause.

Der Eingang zum Lutherhaus Museum in Wittenberg führt durch einen Durchgang in den Innenhof. Darüber steht auf zwei Balken ein Zitat von Luther geschrieben: "Ich hab einmal des Papstes Dekret allhier zu Wittenberg verbrant und ich wollt's wol noch einmal verbrenen ." Bei Fortschreiten in den Innenhof ist ein weiteres Zitat am Durchgang lesbar: "Niemand lasse den Glauben daran fahren, dass Gott an ihm eine große Tat will."
Der Eingang zum Lutherhaus Museum in Wittenberg führt durch einen Durchgang in den Innenhof. Darüber steht auf zwei Balken ein Zitat von Luther geschrieben: "Ich hab einmal des Papstes Dekret allhier zu Wittenberg verbrant und ich wollt's wol noch einmal verbrenen ." Bei Fortschreiten in den Innenhof ist ein weiteres Zitat am Durchgang lesbar: "Niemand lasse den Glauben daran fahren, dass Gott an ihm eine große Tat will."
Das Bild zeigt den gepflasterten Innenhof des Lutherhauses. Die Fassaden der Gebäude sind hellgelb überputzt und besitzen helle Holzfenster. Das größte Gebäude auf der linken Bildhälfte besitzt einen Backsteingiebel und das Gebäude auf der anderen Seite hat einen geschwungenen Aufsatz mit Dreiecksgiebel. Ein einseitig durch Säulen geöffneter Durchgang verbindet die Gebäude. Auf dem Innenhof steht die Skulptur einer Frau in einem langen Kleid, deren Blick der Architektur zugewandt ist.
Das Bild zeigt den gepflasterten Innenhof des Lutherhauses. Die Fassaden der Gebäude sind hellgelb überputzt und besitzen helle Holzfenster. Das größte Gebäude auf der linken Bildhälfte besitzt einen Backsteingiebel und das Gebäude auf der anderen Seite hat einen geschwungenen Aufsatz mit Dreiecksgiebel. Ein einseitig durch Säulen geöffneter Durchgang verbindet die Gebäude. Auf dem Innenhof steht die Skulptur einer Frau in einem langen Kleid, deren Blick der Architektur zugewandt ist.

Im Lutherhaus, einst als Augustinerkloster erbaut, lebte, arbeitete und wirkte Martin Luther über 35 Jahre lang – zunächst als Mönch, später als Reformator. Hier verfasste er seine 95 Thesen und entwickelte seine reformatorischen Ideen, hier hielt er Vorlesungen vor Studenten aus ganz Europa, hier fanden seine legendären Tischreden statt und hier entstanden seine Schriften, die die Welt veränderten. Hier lebte er mit seiner Frau Katharina von Bora, die Haus und Hof führte, und seinen Kindern.

Luther Museen Wittenberg, Sonderausstellung Buchstäblich Luther: Das Bild zeigt einen Ausstellungsraum des Lutherhauses. An dunklen Wänden hängen Gemälde und Infotexte über die Ausstellung. Weiße Zeichnungen an den Wänden illustrieren die Texte und Objekte, die in Vitrinen ausgestellt werden.
Luther Museen Wittenberg, Sonderausstellung Buchstäblich Luther: Das Bild zeigt einen Ausstellungsraum des Lutherhauses. An dunklen Wänden hängen Gemälde und Infotexte über die Ausstellung. Weiße Zeichnungen an den Wänden illustrieren die Texte und Objekte, die in Vitrinen ausgestellt werden.

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Das Lutherhaus bleibt bis 2027 geschlossen.

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Öffnungszeiten

Das Lutherhaus bleibt bis 2027 geschlossen.

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Lutherhaus 
Collegienstraße 54 
06886 Lutherstadt Wittenberg

Sonderausstellung

Luther Museen Wittenberg Buchstaeblich Luther

Buchstäblich Luther. Facetten eines Reformators

Ob Mönch oder Papstgegner, liebevoller Familienmensch, vor Kraft strotzender Held oder geplagt von großem Leid – Martin Luther hatte zahlreiche Facetten. Wir beleuchten diese nun in einer Sonderausstellung, die sich in besonderer Weise den menschlichen Seiten des Reformators widmet. Dabei gilt es auch die Widersprüche des wirkmächtigen Theologen in den Blick zu nehmen. Entlang des Alphabets entfalten sich seine Lebensstationen, sein reformatorisches Wirken, aber auch seine Sorgen und Nöte, Beziehungen und Denkweisen. Mal blitzt sein Mut hervor, die Mächtigen seiner Zeit herauszufordern, ein anderes Mal sorgen seine Ansichten heute für Entsetzen.

Auf 350 qm präsentieren wir die Glanzstücke ihrer Sammlungen: Luthers Kutte ist ebenso darunter wie die erste Wittenberger Gesamtausgabe der deutschen Bibel und die ausdrucksstarken Cranach-Porträts, die das Bild des Reformators in der Öffentlichkeit bis heute prägen. Ein besonderes Exponat ist eine großformatige Seidenmalerei, die Martin Luther als konfuzianischen Gelehrten zeigt. Dieses Geschenk des koreanischen Künstlers Cho Yong-jin (geb. 1950) aus dem Jahr 2017 wird erstmalig in einer Ausstellung zu sehen sein und ist ein Beleg für Luthers internationale Wirkung.

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Weitere Museen entdecken

Landesmuseum für Vorgeschichte Halle/Saale

Auf zwei großen Steinen wurde der Befund Hort Nebra rekonstruiert. Die Himmelsscheibe von Nebra (eine kreisförmige Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold, welche den Himmel darstellen) steht hinter zwei Bronzeschwertern und Beifunden, wie zwei Randleistenbeilen, einem Meißel und Bruchstücken spiralförmiger Armreifen.

Das Landesmuseum gehört zu den bedeutendsten archäologischen Museen Europas. Es beherbergt die weltberühmte „Himmelsscheibe von Nebra“ (1.600 v.Chr.) und gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe.

Ort: Halle (Saale)

Städtisches Museum Halberstadt

Das heutige Museum ist seit seiner Gründung 1905 in der ehemaligen Spiegelschen Kurie untergebracht. Spiegel, im 18. Jahrhundert Domdechant und Mäzen, prägte in besonderem Maße das städtische Leben mit.
Ein Steinweg führt zwischen jungen Bäumen auf den Eingang des Museumsgebäudes zu. Ein geschwungener Giebel mit einem großen Wappen in der Mitte befindet sich über der Tür des Mittelrisaliten. Das Museum ist umgeben von zwei weiteren Gebäudekomplexen.

Das Städtische Museum ist nicht nur ein Ausstellungsgebäude, sondern als barocke Kurie des Halberstädter Domdechanten selbst ein Teil der Halberstädter Geschichte. Hier sind hunderte Originalobjekte ausgestellt, die die Bedeutung dieser Region von der christlichen Zeitrechnung bis in die Gegenwart veranschaulichen.

Ort: Halberstadt

Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben

Hinter einem gelben Rosenstrauch sind die spitzbogigen steinernen Arkaden der Klosterkirche erkennbar.

Wo Kaiser Otto der Große vor über 1000 Jahren Quartier bezog und Mönche jahrhundertelang ihrem Tagewerk nachgingen, befindet sich heute in den historischen Mauern ein modernes Museum mit interaktiven Ausstellungen. Imposante mittelalterliche Architektur und ein romantisch bepflanzter Klostergarten laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Ort: Memleben