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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Lyonel-Feininger-Galerie
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

Quedlinburg

Ansicht der Lyonel-Feininger-Galerie, Foto: Peter Kühn, Dessau Lyonel Feininger: Selbstbildnis mit Tonpfeife, 1910, Öl auf Leinwand Lyonel Feininger: Old Windmill, 1933, Aquarell und Feder Die Hände Lyonel Feiningers und der Druckstock für 𠇭ie Giebel in Lüneburg“, Foto: Andreas Feininger

Lyonel Feininger war ein Maler.
Er kam in Amerika vor etwa 140 Jahren zur Welt.
Vor etwa 100 Jahren arbeitete er in Deutschland.

Herr Klumpp aus Quedlinburg sammelte Bilder von Lyonel Feininger.
Diese Bilder sieht man in der Ausstellung.

Man sieht auch Bilder von anderen Künstlern.
Sie arbeiteten auch zu der Zeit von Lyonel Feininger.
Diese Kunst-Zeit (vor etwa 100 Jahren) heißt: Klassische Moderne.

Die Lyonel-Feininger-Galerie ist ein Museum und Ausstellungshaus für die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Sie ist dem Werk Lyonel Feiningers gewidmet und verfügt mit der Sammlung des Bauhäuslers und Quedlinburgers Dr. jur. Hermann Klumpp, die sich als Dauerleihgabe in der Lyonel-Feininger-Galerie befindet, über einen der weltweit bedeutendsten Bestände an Druckgrafiken Feiningers. Zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen sowie einige Fotografien und Objekte von Feiningers Hand bereichern den Bestand. Neben einer einmaligen Anzahl früher Gemälde gehören das „Selbstbildnis mit Tonpfeife“ aus dem Jahr 1910 und das durch den Kubismus angeregte Hauptwerk „Vollersroda I“ zur Sammlung.

Die Sammlung wird durch Arbeiten anderer Künstler der Klassischen Moderne ergänzt, darunter Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Emil Nolde. Hervorzuheben sind hier die Dauerleihgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seit 2005. Außerdem verfügt das Haus über einen reichen Bestand an Druckgrafik aus der Zeit der DDR.

Die 1986 eröffnete und 1997 durch einen Neubau erweiterte Lyonel-Feininger-Galerie bietet in städtebaulich exponierter Lage am Fuß des imposanten Schlossbergs einen reizvollen Kontrast zu der vor allem mittelalterlich geprägten Altstadt Quedlinburgs, die 1994 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Das Museum ist seit 2006 eine selbstständige Einrichtung der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, und zählt zu den Kleinodien der deutschen Museumslandschaft.

Der deutsch-amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956) rechnet zu den bedeutendsten Vertretern der "Klassischen Moderne". Die Quedlinburger Sammlung ist der umfangreichste geschlossene Grafikbestand dieses Künstlers in Europa. Er umfasst die Werke aus den Jahren zwischen 1906 und 1937.
Die Galerie präsentiert Feiningers Werke nach chronologischen, thematischen oder stilistischen Gesichtspunkten und setzt sie gleichzeitig zu ihrem geistigen und kunsthistorischen Umfeld in Beziehung.

Sonderausstellungen

Sonderausstellung vom 19.09.2018 bis 07.01.2019
Klaus Dierßen

Veranstaltungen

26.10.2018 um 19:00 Uhr
Künstlergespräch
Was macht Fotografie zur Kunst?
Zum Künstlergespräch mit dem Fotografen Klaus Dierßen lädt die Lyonel-Feininger-Galerie am 26. Oktober, um 19 Uhr ein.

In der aktuellen Sonderausstellung zeigt die Lyonel-Feininger-Galerie Fotografien von Klaus Dierßen unter dem Titel "Licht. Raum. Magie.“
Am Freitag, 26. Oktober, um 19 Uhr werden die Werke aus der Ausstellung bei einem Gespräch mit dem Künstler genauer in den Fokus genommen. Klaus Dierßen erläutert seine Ideen und seine fotografischen Techniken. Im Zentrum steht die Frage "Was macht Fotografie zur Kunst?“.

Die Teilnahme kostet 4 €, ermäßigt 2 €.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.