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Museumsverband Sachsen-Anhalt

Museen Sachsen-Anhalts

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Wolfen

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Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen bleibt 2020 geschlossen.

Wir werden in diesem Jahr unsere Pforten nicht mehr öffnen. Als Museum mit Führungsbetrieb sind in der aktuellen Coronalage Besucherrundgänge unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen nicht möglich. Hierzu sind einzelne Abschnitte in der Führungsrunde zu eng, das geforderte Abstandsgebot kann deswegen nicht eingehalten werden.
In wenigen Tagen kommt der Museumsbetrieb dann ganz planmäßig zum Erliegen. Der durch EU-Mittel aus dem EFRE Programm finanzierte Bau einer Ausstellungsfläche zum Thema Faser, der in Kürze beginnt, macht Eingriffe ins Gebäude nötig. Diese Baumaßnahmen betreffen auch die Besuchersicherheit. Es wurden zwischen Bauplanern und Museumsleitung verschiedene Nutzungsvarianten während der Bauphase durchgespielt, die jedoch nicht alle Sicherheitsbedenken in Bezug auf den Besucherverkehr ausräumen konnten.
Hierzu gehört vor allem die Gewährleistung jederzeit nutzbarer Fluchtwege. Auch sind Baulärm und Staubentwicklung weitere Folgen des Baugeschehens, die einem angenehmen und vor allem sicheren Museumsbesuch im Wege stehen.
Damit Sie uns nicht ganz vergessen, geben wir Ihnen aber auf Facebook und auf unserer Website Einblicke ins Museumsleben.
Die Museumsmitarbeiter widmen sich nun verstärkt den Themen: Sammeln, Bewahren und Forschen. Und wir haben vor, auf dem Gebiet digitaler bzw. virtueller Vermittlung einiges zu realisieren.
Für Anfragen, die den Museumsbestand betreffen, sind wir telefonisch oder per Mail erreichbar.
Ab Frühjahr 2021 soll nach jetzigen Planungen das IFM wieder für den Besucherverkehr geöffnet werden.

Filme "verknipsen" ist einfach - drücken und fertig. Aber wer weiß schon, wie ein Film entsteht, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind und unter welchen Temperatur- und Lichtbedingungen die Frauen und Männer in der ehemals zweitgrößten Filmfabrik der Welt bis in die 90er Jahre produziert haben?
In einem früheren Produktionsgebäude aus dem Jahre 1909 wird Ihnen die Produktion von Kine- und Fotofilmen anhand originaler Maschinen gezeigt. Ein historischer Streifzug durch die Geschichte von AGFA und ORWO lässt Unerwartetes zu Tage treten. Oder wussten Sie beispielsweise, dass in dem jetzigen Museumsgebäude 1936 der erste praktikable Farbfilm der Welt - der AgfacolorNeu-Film - hergestellt wurde? Außerdem können Sie die größte Kamerasammlung Sachsen-Anhalts bewundern. Für Kindergruppen und Schulklassen bietet das Museum verschiedene museumspädagogische Programme an.

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