Museumsverband Sachsen-Anhalt

Aktuelles

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Tagung "Notfall im Museum"

Der Museumsverband Sachsen-Anhalt lädt am 21.04.2023 zwischen 9:45 - 15:30 Uhr herzlich in den Theatersaal im Bestehornpark, Wilhelmstraße 21-23 in Aschersleben, zur Tagung "Notfall im Museum“ ein.

Museen ver- und bewahren unser Kulturgut und sind sensible Einrichtungen mit besonderen Anforderungen. Kommt es in einem Museum zu einem Brand oder einem Wasserrohrbruch, stehen Kulturschätze mit hohem ideellen und materiellen Wert auf dem Spiel. Sammlungsexponate können Begehrlichkeiten wecken und müssen vor Beschädigung oder gar Diebstahl geschützt werden. Und die anhaltenden Hitzeperioden und Extremwetterlagen der letzten Jahre, ausgelöst durch den Klimawandel, stellen die Häuser für die langfristig erhaltende Unterbringung ihrer Sammlungen vor großen Aufgaben.

Wie können Museen diesen komplexen Herausforderungen auch mit knappen Ressourcen be-gegnen, um ihren Auftrag des Kulturgutschutzes zu erfüllen? Dieser Frage gehen wir bei der Tagung „Notfall im Museum“ nach. Unsere Referentinnen und Referenten geben konkrete, niedrigschwellige Handlungs- und Präventionsvorschläge und informieren mit Prognosen zu regionalen Klimaentwicklungen und Möglichkeiten einer strafrechtlichen Verfolgung bei Angriffen auf Museen auch über die großen Linien im Kulturgutschutz. Mit der Vorstellung der Arbeit von Notfallverbänden zeigt sich außerdem die Wichtigkeit einer guten Vernetzung, nicht nur im Krisenfall. Für einen vertieften Austausch zu diesen Themen wird es am Nachmittag „Runde Tische“ mit den Vortragenden geben.
Im Anschluss an die Tagung lädt das Team der Grafikstiftung Neo Rauch alle Interessierten zu einer Führung durch ihre Ausstellungsräume ein.

Da die Platzanzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter info@mv-sachsen-anhalt.de. Wir zeichnen die Vorträge auf und veröffentlichen sie im Nachgang auf dem YouTube-Kanal des Museumsverbandes.

Programmablauf
9:15-9:45 Uhr: individuelle Ankunft, Anmeldung

9:45-10:00 Uhr: Begrüßung

10:00-10:40 Uhr: Christiane Hoene | Notfallverbund Halle (Saale)
„Planlos!? – Notfallpläne für und in Kulturgut bewahrenden Einrichtungen“

10:40-11:20 Uhr: Marc Holly | Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt
Risiken und Nebenwirkungen – Gefahren für Kunst & Kulturgut

11:20-11:50 Uhr: Susann Harder|Stiftung Fürst-Pückler-Museum und Park Schloss Branitz
„Papier & Prozess: Notfallplanung für ein Gesamtkunstwerk“

11:50-13:30 Uhr: Mittagspause (Selbstzahler)

13:30-14:10 Uhr: Lola Kotova|Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
„Klimawandel und seine Auswirkungen auf Sachsen-Anhalt“

14:10-14:50 Uhr: Kriminalhauptkommissar Peter Meißner|Bund deutscher Kriminalbeamter
„Kleben und kleben lassen! Straftaten und Ordnungswidrigkeiten beim Umgang mit Kunst- und Kulturgütern“
14:50-15:30 Uhr: „Runde Tische“

Im Anschluss an die Tagung lädt das Team der Grafikstiftung Neo Rauch alle Interessierten zu einer Führung durch seine Ausstellungsräume ein.


Einführung museum-digital

Am Freitag, 24. Februar 2023, findet um 10 Uhr eine virtuelle Einführung in die Arbeit mit museum-digital statt. Das sehr erfolgreiche und in Sachsen-Anhalt entstandene Portal macht es Museen möglich, ihre Objekte und Sammlungen online zu präsentieren. Auch als eine grundlegende Datenbank zur Objekterfassung ist museum-digital nutzbar - und als ein multifunktionales Instrument zum Museumsmanagement. Die Veranstaltung stellt das Portal vor und zeigt, wie Objekte erfasst werden. Für Fragen der Teilnehmenden ist ausreichend Zeit eingeplant. Interessierte können sich bei Dr. Elisabeth Böhm per E-Mail anmelden: ­boehm@mv-sachsen-anhalt.de


Netzwerkstellen Industriekultur

Von 2023 bis 2025 betreut die Ferropolis Stiftung Industriekultur gGmbH in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. das vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt „Aufbau Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt“. Diese Aufgabe wird in enger Begleitung durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie mit Netzwerkpartner:innen erfüllt. Um das Netzwerk zu entwickeln und entsprechende organisatorische und kommunikative Aufbauarbeit zu leisten, schreibt die Ferropolis vorbehaltlich der in Aussicht stehenden Förderung aus Landesmitteln die Positionen der Projektleitung und der Projektkommunikation aus. Mehr unter ferropolis.de


Willkommen im Jahr 2023 - Perspektiven der Museen und des Verbandes

Der Museumsverband Sachsen-Anhalt wünscht allen Mitgliedern, Freundeskreisen, Interessierten und Fördernden ein gutes, kulturreiches neues Jahr 2023! Zwar sind noch Krisen virulent, doch gibt es für das neue Jahr viele anregende Perspektiven. Wir laden Sie ein, diese aufzunehmen und mit uns und den Museen des Landes ein vielseitiges und anregendes Jahr mit Geschichte, Kultur und Veranstaltungen zu erleben.

Große Jubiläen feiert die Kulturstiftung Dessau Wörlitz, wenn das Schloss Oranienbaum 350 Jahre und das Wörlitzer Schloss 250 Jahre alt werden. Beide waren bei ihrer Errichtung wegweisend moderne Bauten und wirkten geschmacksbildend. Besuche im Gartenreich lohnen sich immer, in diesem Jahr sicher ganz besonders!
Kleiner ist das Jubiläum der Straße der Romanik, die ihr 30jähriges Bestehen feiert, dabei Gebäude und Komplexe von großer landeshistorischer Bedeutung einbindet. Die Dome, Klöster und auch Kaiserpfalzen im Land Sachsen-Anhalt sind über die Route touristisch verbunden und bieten jeweils besondere Einblicke in die gut sanierten und reiche Bestände beherbergenden Anlagen.
2023 wird der Rundfunk 100 Jahre alt und einige Technikmuseen des Landes laden dazu ein, dort die Entwicklung von Rundfunk, Radio, Fernsehen und schließlich digitaler Kommunikation zu verfolgen. Außerdem gedenkt die Moritzburg in Halle des 50. Todestags Pablo Picassos mit einer Sonderausstellung ab 26. Februar 2023.

Im Museumsverband läuft 2023 die erfolg- und ertragreiche Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Bestandserhaltung weiter: noch bis zum 6. Februar finden montags 14tägig die digitalen Vorträge rund um „Sammlung und Exponat“ statt, die für alle Interessierten offen sind. Das vom Land geförderte Projekt „Sammeln / Entsammeln“ ist angelaufen und wird im Laufe des Jahres mit ausgewählten Museen Sammlungskonzepte konkret ausformulieren, Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen in Depots durchführen, besondere Bestandsgruppen und ihre Potenziale konturieren sowie aus den einzelnen Programmteilen die Ergebnisse zusammentragen und als Handlungsempfehlungen publizieren.
Die Wege, auf denen Objekte in Sammlungen gekommen sind, ermittelt die Provenienzforschung. In Sachsen-Anhalt läuft derzeit ein Erstcheck zu kolonialen Kontexten in den Museen Halberstadt, Wolmirstedt und Aschersleben, der vom DZK gefördert und der Koordinierungsstelle Provenienzforschung am Museumsverband Sachsen-Anhalt begleitet wird. Ein besonders wichtiges Vorhaben wird im April in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau starten. Dort hat ein Erstcheck zu NS-Raubgut eine vertiefte Untersuchung motiviert, die klären soll, ob Objekte der Sammlung aus Unrechtskontexten stammen und wenn sich der Verdacht erhärten sollte, auch Perspektiven für den Umgang mit den Erkenntnissen entwickeln wird. In Salzwedel und Stendal wird das Vertiefungsprojekt aus 2022 weiter- und zum Abschluss geführt. Die Erforschung von NS-Unrechtskontexten und der Umgang mit entsprechenden Ergebnissen wird die Koordinierungsstelle Provenienzforschung auch in diesem Jahr weiter voranbringen.
Die Geschäftsstelle des Verbandes plant für 2023 ein umfangreiches Fortbildungsangebot für die Museen des Landes und ihre Mitarbeitenden. Ein Highlight wird sicher die Tagung „Notfall im Museum“ im April. Daneben werden Fragen der Digitalisierung, Kommunikation und Sprache sowie Strategie-Entwicklung thematisiert. Die Arbeitsgruppen im Museumsverband arbeiten weiter in den Bereichen Bildung und Vermittlung, eCulture, Oral History und Partizipation. Unterhaltung verspricht die Podcastreihe Museumslauschen2.0, die in 2023 drei weitere Staffeln publizieren wird.

Mit all diesen Angeboten freuen wir uns, Sie zu erreichen, die Museen des Landes bieten darüber hinaus mit ihren Dauer- und Sonderausstellungen, mit Begleitprogrammen und Veranstaltungen für ganz unterschiedliche Interessen auf jeden Fall etwas an. Das Deutsche Chemiemuseum Merseburg etwa veranstaltet ein monatliches Kolloquium, das Gleimhaus führt noch bis April sein Themenjahr zu Frauen in den Künsten fort, das jüngst neueröffnete IFM in Wolfen kann besucht werden und im Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte sind Reiternomaden in der aktuellen Sonderausstellung thematisiert. Das sind nur einige Bespiele für die lebendige Museumsarbeit im neuen Jahr, vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen in den Häusern und viel Freude beim Besuch dort!


#museumslauschen2.0


Der Podcast #museumslauschen geht weiter. In 5 neuen Folgen können Zuhörerinnen und Zuhörer ab dem 18. Dezember besondere Gäste auf ihren Museumsspaziergängen begleiten. Wir besuchen das Kloster Michaelstein, die Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen in Halle, das Technikmuseum Magdeburg, das Simonettihaus in Coswig und das Kunstmuseum Magdeburg. Viel Spaß beim Lauschen! Mehr unter museumslauschen-2.podigee.io und hier auf der Homepage des Museumsverbands.




Rückblick Jahrestagung 2022

Am 7. November fand in der Hochschule Merseburg die Jahrestagung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt statt. Ein herzliches Dankeschön an Prof. Martin für die Gastfreundschaft und die wunderbare Organisation vor Ort! Der gemeinsame Besuch des Chemie-Museums am Mittag war auf jeden Fall ein Highlight des Tages.
Zentral stand die Frage im Raum, wie Museen mit den aktuellen Herausforderungen und Transformationen umgehen können. Dazu hatte der Verband drei kurze Impulse eingeladen:
Dr. Karina Iwe vom Buchmuseum der SLUB Dresden stellte Überlegungen an zur neuen ICOM-Museumsdefinition und deren Bedeutung für kleinere Museen. Dabei markierte sie vor allem die Möglichkeiten und Chancen, die sich hinter den neuere Begriffen wie Offenheit, Diversität und Nachhaltigkeit verbergen. Ihre Folien stehen hier zum Download bereit: VortragKarinaIwe71122.pdf
Marc Holly von der Beratungsstelle Bestandserhaltung sprach über die aktuellen Krisen und wie ihnen in den Häusern begegnet werden kann. Strategische Planungen und sichere Depot- sowie Ausstellungsgestaltung sind sicher erst einmal herausfordernd, lohnen sich aber auf jeden Fall. Marc Holly konnte zeigen, dass wenig Aufwand schon eine merkliche Wirkung erzielen kann und ein pragmatischer Umgang der Sammlung durchaus nicht schadet. Seine Folien finden Sie hier zum Herunterladen: 20221107BestandserhaltungJHV.pdf
Elisabeth Böhm vom verbandseigenen Projekt eCulture richtete die Perspektive auf die Digitalisierung und deren Weiterentwicklung. Sie warb dafür, aus den vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten diejenigen in die Museen zu übernehmen, die zum Haus, seiner Kommunikation und dem Publikum passen und so eine tatsächlichen Mehrwert auch vor Ort bringen. Ihre Folien sind hier zu finden: 221107Zukunftdigital.pdf
Nach der Mittagspause moderierte John Palatini, Geschäftsführer des Landesheimatbundes, eine Podiumsdiskussion rund um die Frage nach Strukturwandel, Industriekultur und die Möglichkeiten, aktuelle Prozesse schon jetzt im Museum zu vermitteln. Daran schloss sich die Mitgliederversammlung an. Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmenden und an Ulf Dräger für die anregende Moderation.


Portal Kreativpotenziale bündelt Angebote für Schulen

Mit dem Portal Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt hat das LISA (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt) eine wunderbare Plattform für die Vernetzung von Angeboten der kulturellen Bildung mit Schulen geschaffen. Über die Datenbank auf kreativpotentiale-sachsen-anhalt.de können Lehrerinnen und Lehrer passende Programme für ihre Klassen und Fächer finden und direkt mit den Anbietenden in Kontakt treten. Für Museen ist das Portal ein großartiges Schaufenster, in dem sie ihre museumspädagogischen Angebote präsentieren und von Schulen als relevante Partner-Organisationen gefunden werden können.

Neben Museen finden sich auf dem Portal auch weitere Akteurinnen und Akteure kultureller Kinder- und Jugendbildung und ein vielfältiges Angebot für außerschulisches Lernen. Außerdem gibt es Hinweise auf Förderprogramme und -möglichkeiten sowie Hinweise auf laufende Projekte und Kooperationen.
Registrierung und Eintragung von Angeboten erfolgt einfach und selbsterklärend durch ein Formular. Die Daten werden einmalig eingetragen und sollten regelmäßig auf Aktualität überprüft werden.
Der Museumsverband freut sich über die wunderbare Vernetzung und wünscht dem Portal regen Zulauf. Die AG Bildung und Vermittlung wird das Thema auf jeden Fall im Blick behalten. Sollten Kolleg:innen unsicher sein, wie sie dort Einträge anlegen, können Sie sich gerne bei Dr. Elisabeth Böhm (boehm@mv-sachsen-anhalt.de) melden.



Am Puls der Zeit?! Digitale Gesprächsreihe zur Zukunft kleiner Museen

Wo geht es hin in den kleinen Museen? Die Relevanz aktueller Debatten scheint oft weit weg von den kleinen Häusern, Herausforderungen der urbanen Kulturdynamiken sind für sie weniger greifbar. Doch gilt es für kleine Museen wie für alle Kulturorganisationen, dass sie für Menschen und Communities relevant sein, bleiben und werden müssen, um auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte schreiben zu können.

Sie prägen vielleicht nicht die spontane Vorstellung vom Museum, sind aber für die Museumslandschaft ungemein wichtig und oft einer der ersten expliziten Kulturorte, die besucht werden. Dass die kleinen Museen auf Krisenphänomene und Transformationsbewegungen reagieren müssen, ist klar. Dass ihre Herausforderungen trotzdem anders liegen können als diejenigen der großen Museen, leuchtet ein. Wie sie damit umgehen können, welche Fragen sich für kleine Häuser wie stellen und welche Faktoren für erfolgreiche und zukunftsfähige Arbeit relevant werden, diskutiert die Reihe „Am Puls der Zeit“.
In vier Sessions beleuchteten Expertinnen und Experten den Status Quo, aktuelle Transformationen, neue Synergien und den Weg zur nächsten Generation.

Wer die anregende und gut besuchte Reihe verpasst hat, oder die Panels als Videos nachschauen möchte, findet auf dem YouTube-Kanal der KuPoGe die Reihe als Playlist unter youtube.com



Online Vortragreihe Sammlung und Exponat

Marc Holly hat für die Beratungsstelle Bestandserhaltung eine digitale Reihe mit sechs virtuellen Vorträgen rund um Sammlungspflege und den Umgang mit Exponaten konzipiert. Zwischen 28. November 2022 und 20. Februar 2023 werden an den entsprechenden Montagen von 14 bis 15:30 Uhr die Themen Sammlungskonzept und Sammlungsmanagement mit Datenbanken, Fotografien als Sammlungsgut, spezielle Tinte und Tintenfraß, Umgang mit Flüssigkeitspräparaten, Leihverkehr und Vermeidung von Schimmel umrissen und diskutiert. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Museumsverband auf Webex veranstaltet. Weitere Information zu den Terminen gibt es unter Beratungsstelle Bestandserhaltung. Anmeldung zu den Terminen ist über das digitale Anmeldeformular möglich.


Notfallhandreichung ICCROM

Die Notfallhandreichung des International Centre for the Study and the Preservation and Restoration of Cultural Property (ICCROM) für die Evakuierung von Kulturerbesammlungen in Notsituationen ist jetzt auch in Deutsch und damit in insgesamt 13 Sprachen frei verfügbar.
Link zur ICCROM-Seite mit der Ankündigung und dem PDF: iccrom.org/news/emergency-evacuation-guidelines-now-available-german


Förderung von Provenienzforschung

Seit dem 1. April 2015 befindet sich der Sitz des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste in der Humboldtstraße 12 in Magdeburg. Es führt unter anderem die Aufgaben der ehemaligen Koordinierungsstelle Magdeburg, die im April 2000 lostart online schaltete, und der ehemaligen Arbeitsstelle für Provenienzforschung fort. Das Zentrum hat vor allem die Aufgabe, öffentliche Einrichtungen bei der Suche nach NS-Raubkunst zu beraten und finanziell zu unterstützen. Auf der Website finden Sie Hinweise zu den Förderrichtlinien: kulturgutverluste


Leitfäden des Deutschen Museumsbundes

Im Internet unter museumsbund.de/cms/index.php?id=773&L=0 stehen folgende Leitfäden zur Museumsarbeit zum Download zur Verfügung
- Bürgerschaftliches Engagement im Museum (2008)
- Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit (2008)
- Museumsberufe - Eine europäische Empfehlung (2008)
- Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat am Museum (2018)
- Leitfaden für die Erstellung eins Museumskonzepts (2011)
- Nachhaltiges Sammeln – Ein Leitfaden zum Sammeln und Abgeben von Museumsgut (2011)
- Standards für Museen (2011)
- Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten (2011)
- schule@museum – Eine Handreichung für die Zusammenarbeit (2012)
- Museen, Migration und kulturelle Vielfalt; Handreichung für die Museumsarbeit (2015)
- Das inklusive Museum - Ein Leitfaden zu Barrierefreiheit und Inklusion (2016)
- Hauptsache Publikum! Besucherforschung für die Museumspraxis (2019)


Umgang mit Archivgut

Viele Museen enthalten Archivgut oder sind für die städtischen historischen Archive zuständig. Das Landesarchiv NRW hat eine umfangreiche, an der Praxis orientierte Broschüre zum Umgang mit Archivgut herausgegeben:
Clemens Rehm/Wilfried Reininghaus (Hg.): Richtlinien zu Kulturgut und Notfallbewältigung. Neue Strategien der Schadensprävention und -behebung bei Archivgut. Düsseldorf 2011 (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 42).
ISBN 978-3-9804317-1-2. 172 S., broschiert,
Verkaufspreis: 5 Euro.

Der Band kann über das Landesarchiv NRW
Graf-Adolf-Straße 67
40210 Düsseldorf
Tel.: +49 211 159238-0
Fax: +49 211 159238-111