Hein­rich-Schütz-Haus

Das Heinrich-Schütz-Haus ist das Musikermuseum der Stadt Weißenfels. Es wurde ins Blaubuch der Bundesregierung als Kultureller Gedächtnisort von besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels: Die Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses beginnt mit einem Einführungstextes über das Haus und den Komponisten: "...mein Lied in meinem Hause. Am 18. August 1651 erwarb der Komponist Heinrich Schütz dieses Haus als seinen Alterssitz. Der kurfürstlich-sächsische Hofkapellmeister lebte hier von seiner Pensionierung 1657 bis kurz vor seinem Tod 1672. Hier komponierte er eine Spätwerke. Seien Sie herzlich eingeladen in sein Haus - ein Haus der Musik." Neben dem Text befindet sich eine Abbildung von Heinrich Schütz. Im Hintergrund sind vier Instrumente erkennbar.
Außenansicht des Weißenfelser Heinrich-Schütz Hauses. Die Fassade des Hauses ist hellblau und besitzt zwei kleinere Stufengiebel an den Dachgauben. Die Fensterrahmen und die Tür bestehen aus einem hellen Holz. Über den Fenstern des Erdgeschosses befindet sich ein Schriftzug in schwarzen Großbuchstaben, der besagt: "Heinrich Schütz Haus". Das Dach besitzt rote Ziegel.

Das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels wurde 1985 gegründet und befindet sich in Trägerschaft der Stadt Weißenfels. Es ist das kultur- und musikgeschichtliche Museum des Komponisten Heinrich Schütz in Sachsen-Anhalt am authentischen Ort seines Lebens und Wirkens und versteht sich als Erinnerungsort und überregional bedeutendes Zentrum der Schütz-Pflege. Hier kommen Menschen unterschiedlichster sozialer, kultureller oder ethnischer Herkunft zusammen und haben gemeinsam an den Kostbarkeiten einer jahrhundertealten, äußerst reichen mitteldeutschen Musiklandschaft teil.

In einer großen Vitrine in der Mitte des Raumes werden zehn Holzinstrumente präsentiert. Darunter befinden sich Streich- und Blasinstrumente. Ein mit Gold dekorierter schwarzer Kasten mit einem grünen Seidenfutter befindet sich zwischen den Instrumenten.

Die Sammlung des Hauses besteht aus Musikalien und Musikinstrumenten verschiedener Jahrhunderte, Postwertzeichen und Medaillen des 20. Jahrhunderts mit Schütz-Bezug sowie aus Kupferstichen, kartografischem Material und Münzen des 17./18. Jahrhunderts. Es beherbergt außerdem archäologische Funde zur Geschichte des Hauses von ca. 1550 bis um 1980. Zur Sammlung gehören darüber hinaus Werke der bildenden Kunst, die teilweise im öffentlichen Raum aufgestellt sind (die Stadtbank „Schütz und Novalis“ des Bildhauerhofs Rumpin am Marktplatz, die Klangskulptur „Steinesäuseln“ von Erwin Stache im Stadtpark und die Schütz-Porträtbüste von Anna Franziska Schwarzbach im Heinrich-Schütz-Haus).

Service

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Accessibility
Museum education

Opening Hours

Wegen Umbau bis voraussichtlich 2029 geschlossen.

Postal Address

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels

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