Grenz­mu­se­um Sorge e.V.

Der kleine Verein Grenzmuseum Sorge e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zeit der deutschen Teilung 1949 bis 1989 lebendig zu halten. Wir bieten Geschichte zum Anfassen und erinnern gemeinsam an die Schicksale, die sich an dieser einst so bedeutsamen Grenze abspielten.

Grenzpfeiler mit den Farben Schwarz, Gelb und Rot. Im Hintergrund wird der Wachturm und Grenzzaun sichtbar.
Grenzpfeiler
Grenztor

Die vergessene Grenze – über drei Jahrzehnte trennte bis 1989 eine rund 1.400 km lange Grenze die beiden deutschen Staaten. Diese Grenze wurde von der DDR durch ein menschenverachtendes Grenzregime mit Minen, Zäunen, Sperrgebieten und Zwangsaussiedlungen abgeriegelt und kontrolliert. Sie markierte nicht nur eine physische Trennlinie, sondern auch eine Grenze zwischen Demokratie und Diktatur, zwischen Rechtsstaat und Willkür. Der Harzort Sorge lag direkt an dieser Grenze.

Blick in die Ausstellung

In der Ausstellung im Kleinen Grenzmuseum am Bahnhof von Sorge und im Freiland-Grenzmuseum, ca. 1,5 km entfernt, werden Ihnen Eindrücke dieser Zeit vermittelt.

Weitere Informationen

Service

Ein Besuch im Freiland-Grenzmuseum für Menschen mit Gehbehinderung bedarf einer vorherigen Absprache.

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Audio­/Mediaguide
Barrierearmut

Öffnungszeiten

Kleines Grenzmuseum
Anfang Mai bis Ende Oktober 
Mittwoch und Samstag 
11 bis 16 Uhr

Freiland-Grenzmuseum 
ganzjährig rund um die Uhr geöffnet
lediglich in den Wintermonaten (November bis März) kann es aufgrund von Schnee zu Einschränkungen kommen.

Postanschrift

Grenzmuseum Sorge e.V.
Försterbergstraße 5 B
38875 Stadt Oberharz am Brocken OT Sorge

Besuchsanschrift

Grenzmuseum Sorge e.V.
Köhlerbergstraße
38875 Stadt Oberharz am Brocken OT Sorge

Imagefilm

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Schloss Allstedt entwickelte sich in seiner mehr als eintausendjährigen Geschichte von einer bedeutenden Kaiserpfalz zur Jagdresidenz der Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach. Im Zuge der Bauernkriegsereignisse hielt Thomas Müntzer auf Schloss Allstedt seine berühmte Fürstenpredigt – Hofstube und Burgküche sind architektonisch wertvolle Zeugnisse dieser Epoche.

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Bodenprofile M82 und M83. Zwei Fotografien von Bodenstücken hängen an der Wand. Die genauen Bezeichnungen werden an der Seite angezeigt.

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Schloss Wörlitz

Schloss Wörlitz. Das Bild zeigt den Blick von der anderen Uferseite auf die Rückseite des klassizistischen Schlossbaus. Aus dem Wasser im Mittelgrund steigt Nebel auf. Am linken Bildrand ist ein Kirchturm aus Backstein mit mehreren kleinen Türmchen um das Dach erkennbar.

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Ort: Wörlitz